Todesfall nach Corona-Ausbruch in Dortmunder Seniorenheim

Doppelt geimpft

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Dortmund vermeldet die Stadt Dortmund eine traurige Nachricht: Eine infizierte Bewohnerin ist verstorben.

Dortmund

, 31.08.2021, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einem Dortmunder Seniorenheim gab es einen Corona-Ausbruch. Jetzt sind die ersten Folgen bekannt.

In einem Dortmunder Seniorenheim gab es einen Corona-Ausbruch. Jetzt sind die ersten Folgen bekannt. © picture alliance/dpa

Eine positiv auf das Coronavirus getestete Bewohnerin des Seniorenzentrums Rosenheim im Stadtteil Sölde ist gestorben. Nach Angaben des städtischen Gesundheitsamts war Covid-19 „nicht-ursächlich“ für den Tod der Frau.

Am 27. August (Freitag) waren die ersten positiven Fälle aus der Senioren-Wohnstätte gemeldet worden. Am Dienstag (31.8.) teilt die Stadt Dortmund mit, dass von 120 Bewohnerinnen und Bewohnern 22 positiv auf das Coronavirus getestet worden seien.

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Zudem gab es positive Tests bei drei Mitarbeitenden. „Die Mehrzahl der infizierten Personen war vollständig geimpft“, schreibt Stadtsprecher Michael Meinders.

Drei Bewohner des Seniorenzentrums im Krankenhaus

Drei der Erkrankten befinden sich stationär in einem Krankenhaus, die anderen haben bislang leichte Symptome.

Am 2. September ist eine weitere Testreihe angesetzt. Nach deren Auswertung wird über weitere Schritte entschieden. „Das Gesundheitsamt steht wegen des Infektionsgeschehens im dauerhaften Austausch mit der Einrichtungsleitung und der Heimaufsicht“, so Michael Meinders.

Die Unterscheidung zwischen „ursächlichen“ und „nicht-ursächlichen“ Todesfällen nimmt das Dortmunder Gesundheitsamt bereits seit Beginn der Pandemie vor.

Demnach starben in Dortmund bislang 279 Menschen ursächlich an Corona, weitere 118 mit Corona infizierte Personen aufgrund anderer Ursachen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) erfasst alle zuvor positiv auf das Virus getesteten Verstorbenen in einem Wert.

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