Toprak kriegt kein Geld von BVB-Sponsor Signal Iduna

Landgericht Dortmund

Ein Fußballprofi klagt gegen den Sponsor seines wohl zukünftigen Vereins: Jede Menge Zündstoff lag in der Luft, als am Donnerstag am Landgericht die Klage "Ömer Toprak gegen Signal Iduna" aufgerufen wurde. Am Ende ging aber alles ganz schnell.

DORTMUND

12.01.2017, 16:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Toprak kriegt kein Geld von BVB-Sponsor Signal Iduna

Könnte bald das BVB-Trikot tragen: Ömer Toprak.

Weil der Verteidiger von Bayer Leverkusen weder selbst erschienen war noch einen Anwalt geschickt hatte, verkündete Richter Willi Pawel ein Versäumnisurteil. Die Klage wurde abgewiesen. Ömer Toprak wird von der Versicherung nicht die geforderten 20.000 Euro bekommen.

Hintergrund der Klage war eine Verletzung, die sich Toprak im Dezember 2010 – damals noch im Trikot des SC Freiburg – zugezogen hatte. Im Spiel gegen den HSV knallte er auf seine Schulter, zog sich eine Schultereckgelenksprengung zu und war in der Folgezeit drei Monate lang zum Zuschauen verdammt.

Schon wenige Tage nach der Verletzung hatte er diese seiner Unfallversicherung gemeldet und Ansprüche geltend gemacht. Anschließend war Toprak jedoch weder zu den von Signal Iduna anberaumten ärztlichen Kontrolluntersuchungen noch zu den vom Gericht festgelegten Terminen bei einem externen Sachverständigen erschienen.

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