Trendsport Padel-Tennis bekommt Unterstützung aus Dortmund

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Padel-Tennis ist in Spanien und Südamerika eine beliebte Sportart. Hunderttausende spielen dort die Mischung aus Squash und Tennis. Auch in Deutschland findet Padel immer mehr Anhänger, Anlagen sind aber noch rar. Geballtes Engagement aus Dortmund könnte die Verbreitung jetzt voranbringen.

DORTMUND

, 16.02.2017, 00:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trendsport Padel-Tennis bekommt Unterstützung aus Dortmund

Schnellen Spielspaß verspricht der neue Trendsport Padel-Tennis. Eine neue Anlage eröffnete jetzt in Münster.

Ex-Fußball-Profi Michael Rummenigge und Michael Niemeier, Geschäftsführer des Dortmunder Unternehmens Padelwerk Court GmbH und nach eigenen Angaben Deutschlands einziger Padelcourt-Bauer, wollen das löchrige Netz an Spielmöglichkeiten zügig verdichten. Einen ersten gemeinsamen Court errichteten die Dortmunder jetzt in Münster in der Soccer-Halle Rummenigge.

„Wir wollen Padel-Tennis flächendeckend in ganz Deutschland installieren“, kündigte Michael Rummenigge bei der offiziellen Eröffnung am vergangenen Wochenende an. „Was Hoeneß im Basketball kann, das können wir mit Padel-Tennis schon lange“, sagte er in Anspielung auf Uli Hoeneß‘ neue Basketball-Vorliebe.

Padel-Stars im Match

Im Soccerparadies in Münster zeigten sich internationale Padel-Stars wie die Spanierin Victoria Iglesias, Platz 13. der Weltrangliste, und deutsche Nationalspieler, darunter die Nummer 1 der Rangliste, Darek Nowicki, sehr angetan von der Anlage „made in Dortmund“.

Der erste Panoramacourt mit durchgehender Glasscheibe bot eine gute Sicht auf die Show-Matches der Profispieler. Der Court ist eine Spezialentwicklung der Firma Padelwerk, ein Tochterunternehmen der NDW Niemeier Dreier Werk GmbH.

Schnell gelernt

Auch Laien hatten in Münster Gelegenheit, das Spiel mit dem dicken, kurzen Schläger und Filzball auszuprobieren. „In 20 Minuten ist jeder vom Padel-Virus infiziert“, meint Darek Nowicki. Gespielt wird immer im Doppel, der Ball darf auch über die Rück- und Seitenwände geschlagen werden. Die Grundtechnik sei schnell gelernt und die Erfolgskurve steil, heißt es.

„Die Sportart wird sich weiter ausbreiten“, ist Michael Niemeier sicher. Münster sei für ihn der Startschuss für eine aussichtsreiche weitere Zusammenarbeit mit Trendsport Rummenigge beim Padelcourt-Bau. Projekte in München, Nürnberg und Bremen sowie weitere Plätze in Münster seien bereits in Planung, erklärt Michael Rummenigge. Dortmund stehe ebenfalls ganz oben auf der Liste, es sei aber noch kein geeignetes Objekt gefunden. Michael Niemeier: „Wir bleiben am Ball.“

wird auf einem rechteckigen Spielfeld von 10 x 20 m gespielt. Ein Netz teilt das Feld wie beim Tennis.
Der Platz ist an allen Seiten von drei bis vier Meter hohen Wänden umgeben, die in den Ballwechsel einbezogen werden wie beim Squash.
Der Ball, der wie ein Tennisball aussieht,  darf nur einmal auf dem Boden aufsetzen, aber danach noch an eine oder mehrere Wände prallen, bevor er weitergespielt wird.

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