Trotz Blitzer-App: BMW-Fahrer rasselt in Tempokontrolle

Polizeieinsatz in Syburg

Eine Blitzer-Warnapp ist eine feine Sache - nur leider ist sie illegal. Außerdem ist sie machtlos gegen mobile Termpokontrollen. Und so wurde ein BMW-Fahrer trotz App am Sonntag an den Serpentinen der Hengsteystraße prompt mit erhöhter Geschwindigkeit erwischt. Er wurde gleich doppelt bestraft.

SYBURG

24.04.2017, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz Blitzer-App: BMW-Fahrer rasselt in Tempokontrolle

Ein Smartphone mit einer Blitzer-Warnungs-App.

Die Serpentinen der Hengsteystraße an der Stadtgrenze zu Hagen sind eine beliebte Ausflugsstrecke für Motorradfahrer und andere Wochenendfahrer. Und da die Fahrer dort gerne auch mal kräftig aufs Gas drücken, macht die Dortmunder Polizei öfters gesonderte Tempokontrollen - so auch am Sonntag von 9 bis 15 Uhr den Fahrzeugverkehr im Bereich der Hohensyburg im Dortmunder Süden, an der Stadtgrenze zu Hagen.

An den zwei Kontrollstellen wurden nach Angaben der Polizei 321 Fahrzeuge gemessen, 34 von ihnen waren Motorräder. "Von insgesamt 39 Fahrern, die durch Verstöße auffielen, mussten 34 ein Verwarngeld entrichten. Die übrigen fünf müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen", schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

75 Euro und ein Punkt in Flensburg

Unfreiwillig hervorgetan hat sich dabei ein 66-jähriger BMW-Fahrer aus Dortmund: Weil er zu schnell unterwegs war (66 km/h in der 50er-Zone) hielten ihn die Polizeibeamten an. Bei der Kontrolle fiel dem Beamten ein eingeschaltetes Handy auf der Mittelkonsole auf. Auf ihm lief eine sogenannte "Blitzer App", die vor Radarmessstellen warnt. "Tut sie in der Regel auch - ist aber verboten!", schreibt die Polizei.

Allein dieser Verstoß wird mit 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. "Und vor Strafe geschützt hat es den Mann letztendlich auch nicht", merkt die Polizei süffisant an. "Die App warnt zwar vor Radarmessstellen/-anlagen, nicht jedoch vor Laserstrahlen..."

Tagesspitzenreiter war 26 km/h zu schnell

Die "Tagesspitzenreiter" der Kontrolle waren jedoch schneller als der Dortmunder: Sie überschritten in einem Fall mit 24 km/h und in einem anderen Fall mit 26 km/h die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 erlaubten km/h.

 

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