Trotz Lockdown: Viel Stau auf Dortmunds Autobahnen

ADAC Stau-Statistik 2020

Obwohl das öffentliche Leben wegen der Corona-Pandemie weitestgehend runtergefahren wurde, kam es auf den Autobahnen im Umkreis von Dortmund zu vielen Staus.

Dortmund

11.02.2021, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Besonders Stau-belastet waren in NRW auch im vergangenen Jahr die A40, A1, A46 und A3 – obwohl es im Corona-Jahr 2020 insgesamt weniger Staus auf den deutschen Autobahnen gab.

Der ADAC NRW führt jedes Jahr eine Stau-Statistik. 2020 sei es wegen der Corona-Pandemie insgesamt zu weniger Berufsverkehr gekommen, Dienstreisen wurden abgesagt und der Urlaubsverkehr war auch stark eingeschränkt.

Der Autobahnabschnitt mit den meisten Stauereignissen in NRW war die A 40 zwischen Duisburg und Essen mit 10.610 Stau-Meldungen. Die in Summe längsten Staus gab es mit 10.589 Kilometern auf der A1 zwischen Köln und Dortmund.

Dortmund weiter Stau-Hotspot

Im bundesweiten Vergleich sticht Dortmund gleich mehrmals hervor. Bei den Fernautobahnen liegt der Abschnitt der A1 zwischen Dortmund und Köln auf Platz 6 der Stauschwerpunkte, der Abschnitt zwischen Dortmund und Münster auf Platz 13.

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Bei den übrigen Autobahnen ist Dortmund auch mehrfach dabei: Der Abschnitt der A40 zwischen Essen und Dortmund liegt auf Platz 4. Der Bereich der A45 zwischen Hagen und Dortmund liegt auf Platz 8, das Autobahnstück der A42 zwischen Kamp-Lintfort und Dortmund liegt im Ranking auf Platz 12.

Im NRW-Vergleich gab es besonders viele Stauspitzen unter anderem am Kreuz Dortmund/Unna auf der A1 und auf der A45 am Kreuz Castrop-Rauxel-Ost/Dortmund-Nordwest.

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