Die DSW21 will wohl trotz Treuhandmodell selbst darüber entscheiden, was mit ihren Steag-Anteilen passiert.
Die DSW21 will wohl trotz Treuhandmodell selbst darüber entscheiden, was mit ihren Steag-Anteilen passiert. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Energiewende

Trotz RAG-Hilfe: Dortmund will selbst über Steag-Ausstieg entscheiden

Die RAG-Stiftung erwägt, dem angeschlagen Kohleverstromer Steag zur Seite zu springen. Für die Kommunen könnte sich damit die Tür zum Ausstieg aus Steag öffnen. Doch will Dortmund das überhaupt?

Eigentlich hatten CDU und Grüne vor, in der Ratssitzung am Donnerstag (17.12.) die Weichen für den Abschied von Steag zu stellen. Sie wollten einen Beschluss erwirken, in dem OB Thomas Westphal aufgefordert wird, „unverzüglich“ einen Verkaufsprozess für die 36-Prozent-Beteiligung der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) an Steag einzuleiten.

CDU und Grüne stoppen Antrag für den Rat

DSW21 steigt nun in Verhandlungen mit RAG-Stiftung ein

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Jahrgang 1961, Dortmunder. Nach dem Jura-Studium an der Bochumer Ruhr-Uni fliegender Wechsel in den Journalismus. Berichtet seit mehr als 20 Jahren über das Geschehen in Dortmunds Politik, Verwaltung und Kommunalwirtschaft.
Zur Autorenseite

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.