Tuning-Influencer

Tuner-Kontrollen in Dortmund: JP Krämer kritisiert Polizei

In einem Youtube-Video hat sich Unternehmer Jean-Pierre Krämer zu Kontrollen der Polizei gegen Tuner geäußert. Darin kritisiert er die Kommunikation der Behörden und sagt: Viele Autos würden zu Unrecht stillgelegt.
Die Polizei Dortmund kontrolliert regelmäßig an Wochenenden Fahrzeuge in der Innenstadt, um illegale Rennen und Lärmbelästigung zu unterbinden. © Archiv

Der Dortmunder Tuning-Unternehmer und Influencer JP Krämer hat sich in einem Youtube-Video zu Kontrollen der Polizei gegen Tuner und Raser geäußert. Dabei würden häufig Fahrzeuge sichergestellt, an denen eigentlich nichts zu beanstanden sei.

Krämer bezieht seine Aussagen nicht ausdrücklich auf die Polizei Dortmund. Diese führt regelmäßig entsprechende Kontrollen zum Beispiel am Ostwall durch.

„Oft wird stolz gepostet, wie viele Autos stillgelegt worden sind. Trauriger Weise sind sehr viele dieser Stilllegungen nicht richtig und ein Gutachter, der das Auto dann bekommt, stellt dann fest, dass das Auto doch legal war“, so Krämer. Diese Autos würden dann schnell wieder freigegeben, ohne dass dies von der Polizei öffentlich gemacht werde.

Auch wir übernehmen regelmäßig Meldungen der Polizei zu Kontrollen gegen Tuner und Raser.

Im Zweifel eher ziehen lassen

JP Krämer sagt, er wolle mit seinem Video sensibilisieren: „Am Ende des Tages sind unter diesen Leuten, wo auch viele Probleme machen, Leute, die einfach Autos mögen. Und das ist glaube ich auch nicht verwerflich.“

Er wünsche sich auch, dass die Behörden weniger schnell Fahrzeuge stilllegten. Beamte müssten schon bei Kontrollen selbst feststellen können, ob ein Umbau illegal sei. „Und wenn er das nicht kann, dann sehe ich es als Pflicht, ihn eher ziehen zu lassen.“