Verkehrswende-Projekt? Klartext zum Tunneldurchstich zwischen Brackel und Scharnhorst

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Politisch viel diskutiert wird derzeit ein möglicher Tunneldurchstich zwischen Brackel und Scharnhorst. Jetzt äußerte sich dazu Tiefbauamtsmitarbeiter Jürgen Hannen.

Scharnhorst

, 06.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein möglicher Tunneldurchstich für Radfahrer und Fußgänger unter der Bahnlinie zwischen den Stadtbezirken Brackel und Scharnhorst war zuletzt mehrfach Thema. Unter anderem hatte sich auch die Bezirksvertretung Brackel dem Wunsch aus Scharnhorst angeschlossen, den Bau zu realisieren.

Das wird jedoch nicht so bald passieren, wie Jürgen Hannen vom Tiefbauamt jetzt in der Sitzung der Bezirksvertretung Scharnhorst erklärte. Es gebe zu viele andere Projekte in Dortmund, die derzeit Vorrang hätten. Dazu gehören die Umgestaltung des Westfalenhütten-Geländes oder auch der barrierefreie Ausbau der Stadtbahnhaltestellen. Gleichwohl habe es bereits Vermessungsarbeiten und auch eine Planungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn gegeben.

Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny (SPD) kommentierte das so: „Ich bin natürlich enttäuscht und habe böse Befürchtungen.“ Das ehemalige Militärgelände in dem entsprechenden Bereich, das heute ein Naturschutzgebiet ist, sei ein wunderbares Pantoffelgrün vor der Haustür.

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Auf Anregung von Jürgen Focke (CDU) beantragte die Bezirksvertretung, den Durchstich ins „Nordwärts“-Projekt zu integrieren. „Dann gäbe es da endlich mal was Handfestes.“ Und Karin Heiermann (SPD) wies darauf hin, wie wichtig ein solches Projekt gerade in Zeiten der Verkehrswende wäre.

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