Stadtbahn

U-Bahn-Flaschenwerfer: Polizei nimmt härteres Strafmaß in den Blick

Die Polizei hat den Flaschenwerfer, dessen Ausraster in einem Video festgehalten wurde, bereits ermittelt. Sie sucht aber weiterhin Zeugen, denn ein härteres Strafmaß kommt in Frage.
Der Flaschenwurf in einer U-Bahn beschäftigt die Polizei weiter, obwohl sie schon einen Täter hat. © MMDo

Der Flaschenwurf in einer U-Bahn beschäftigt die Dortmunder Polizei weiter. Dabei hat sie einen Tatverdächtigen ermittelt, der am 14.10. (Donnerstag) abends in einer U-Bahn als Fahrgast im Bereich der Haltestelle Burgholzstraße eine Flasche in Richtung einer Person geworfen haben soll. Es handelt sich um einen 36-jährigen Dortmunder.

Bei seinem Wurf zersplitterte eine Trenn-Scheibe. Auf einem Video, das es von diesem Vorfall gibt, sieht es so aus, als seien Glassplitter in einen Kinderwagen gefallen, der hinter dieser Scheibe stand.

Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung

Die Dortmunder Polizei ermittelt deshalb nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen des Anfangsverdachts einer schweren Körperverletzung. Allerdings kann sie diesen nicht verifizieren, wenn sie die möglichen Opfer nicht kennt – also das Baby und seine Eltern.

Die Polizei hatte schon zuvor einen Zeugenaufruf gestartet, denn niemand hatte den Notruf gewählt, nachdem sich der Vorfall in der Bahn ereignet hatte. Nach diesem ersten Aufruf hat sich inzwischen ein Zeuge gemeldet, der das Geschehen beobachtet hatte, die Eltern des Kindes jedoch noch nicht. Die Polizei bittet deshalb in einem erneuten Aufruf explizit noch einmal die Eltern des Babys um einen Anruf bei der Kriminalwache unter Tel. (0231) 132 7441.