U43 fährt weiterhin auf Sparflamme

Sanierungsarbeiten

Seit Monaten quetschen sich morgens Berufstätige und Schüler in die U-Bahnen der Linie 43. Die Bahn ist überfüllt, da ein Drittel der Wagen in Reparatur sind. Zur Entlastung hat die DSW21 für die Stoßzeiten Ersatzbusse eingesetzt, die Bahnen sind trotzdem voll. Doch das soll sich hoffentlich bald ändern.

WICKEDE

, 24.09.2016, 02:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
U43 fährt weiterhin auf Sparflamme

Die Stadtbahn-Linie U43.

Seit Monaten fährt die U-Bahn-Linie 43 auf Sparflamme, da ein Drittel der Fahrzeuge repariert werden müssen, so DSW21. Und bis wieder alle Wagen im Einsatz sind, könnte es bis zum kommenden Jahr dauern, sagt Britta Heydenbluth von DSW21. "Die Reparaturen ziehen sich, da viel zu machen ist und es zudem schwierig ist, die Ersatzteile zu bekommen", so Heydenbluth auf Anfrage.

Bei den Hauptuntersuchungen der 47 Bahnen, die seit 2008 auf der Strecke eingesetzt werden, wurden Rostschäden sowie Schäden an den Fußböden an einigen Bahnen entdeckt. Diese müssten zunächst in Dorstfeld bearbeitet werden und und zur abschließenden Kontrolle zu dem Hersteller Bombardier Transportation nach Siegen geliefert werden. Insgesamt werden für beide Linien montags bis freitags im Regelfall zwischen 38 und 41 Fahrzeuge benötigt, aktuell stehen aber nur 28 Bahnen zur Verfügung, erklärt die DSW21 auf ihrer Homepage.

Ersatzbusse seit neuem Schuljahr

Um zu Stoßzeiten, morgens und mittags, die U43 zu entlasten, werden seit Beginn des neuen Schuljahres, rund vier Wochen, Busse eingesetzt. Sie stehen insbesondere den Schülern des Stadtgymnasiums am Heiligen Weg und des Schulzentrums Asseln zur Verfügung, die täglich unter dem Ausfall der Bahnen leiden.

Und mittlerweile soll sich die Situation etwas entschärft haben, so Britta Heydenbluth. "Es hat etwas gedauert, bis die Schüler wirklich die Busse angenommen haben, anstatt sich in die vollen Bahnen zu drängen. Aber seitdem geht es besser." Zumindest am Stadtgymnasium konnte man vorerst bestätigen, dass derzeit keine Klagen über überfüllte Bahnen vorlägen - und sie kämen auch pünktlich, so das Sekretariat auf Anfrage.

Dennoch seien die Bahnen weiterhin sehr voll, sagt Britta Heydenbluth. "Wir hoffen, dass wir in den nächsten Wochen vielleicht einige Waggons zur Entlastung dazubekommen können". Gespräche dazu sollen mit dem Hersteller Bombardier Transportation innerhalb der nächsten zwei Wochen stattfinden, so Heydenbluth.

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