Über 2000 Euro Geldstrafe: Bundespolizei stellt gesuchten Straftäter

Am Hauptbahnhof machten Polizisten nach eigenen Angaben einen gesuchten Straftäter ausfindig.
Am Hauptbahnhof machten Polizisten nach eigenen Angaben einen gesuchten Straftäter ausfindig. © Stephan Schütze (Archiv)
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Die Bundespolizei hat am Dienstag (25.1.) am Dortmunder Hauptbahnhof offenbar einen gesuchten Straftäter aufgegriffen. Wie die Behörde mitteilt, sprachen Beamten den Verdächtigen gegen 9.40 Uhr an und verlangten seinen Personalausweis.

Wie sich herausstellte, war der 38-Jährige für die Justiz kein Unbekannter: Der Dortmunder wurde mit einem Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Dortmund gesucht. Laut Polizeimeldung wurde er im April 2017 vom Amtsgericht Kamen wegen Trunkenheit im Verkehr, Diebstahl und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verurteilt.

Mann muss Haftstrafe antreten

Laut Polizei soll der Mann jedoch seine Identität geleugnet haben und bestritten haben, der gesuchte Mann zu sein. Die Beamten konnten dem Bericht zufolge seine Identität mittels Fingerabdruckscan beweisen.

Das Urteil am Kamener Amtsgericht belief sich auf eine Gesamtgeldstrafe von 2.150 Euro. Einen Teil der Geldstrafe hat der Mann laut Polizei bereits bezahlt. Der 38-Jährige sollte nun entweder die fehlende Summe von 1330 Euro fehlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 98 Tagen antreten. Da der Mann die Summe nicht zahlen konnte, brachten die Bundespolizisten ihn in die Justizvollzugsanstalt, schreibt die Polizei.