Über die Kunst zu mehr Selbstbewusstsein

DORTMUND "Kunstparcours" ist der Titel eines neuen Projekts, das das Regionale Bildungsbüro mit 2500 Euro aus dem Schulentwicklungsfonds fördert. 135 Jungen und Mädchen der Wilhelm-Rein-Förderschule kommen in den Genuss der Unterstützung.

von Ludwig Overmann

, 08.05.2009, 15:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zeichnungen und Collagen fertigten die Schüler unter Anleitung von Künstlerin Silke Bachner (l.) in der Museumswerkstatt an.

Zeichnungen und Collagen fertigten die Schüler unter Anleitung von Künstlerin Silke Bachner (l.) in der Museumswerkstatt an.

  So gaben die jungen Künstler ihrer Schöpfung nicht nur ihre eigene Sicht, sondern holten das Werk von 1913 mit  wachsendem Selbstbewusstsein auch in die Jetzt-Zeit. Das mit sehr viel Spaß. So dass Schulleiterin Barbara Winzer-Kluge die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kurt Wettengl, dem Leiter des Ostwall-Museums, und seiner Mitarbeiter über 2009 hinaus fortsetzen möchte. Eine nachhaltige Wirkung verspricht sich die Förderschule auch von dem Workshop, an dem das Kollegium teilgenommen hat. Schließlich denken die Partner daran, ein Konzept der Zusammenarbeit für weitere Förderschulen zu entwickeln. Und der Lernort Museum soll als fester Bestandteil ins Schulprogramm aufgenommen werden.

Mit traditionellen und neuen Techniken sowie bildnerischen Medien entstehen z.B. dreidimensionale Objekte, Collagen und Graffitis. Bei der  Präsentation des Projekts im Ostwall-Museum hob am Donnerstag Schulausschussvorsitzender Hermann Diekneite die Überwindung von Hemmschwellen hervor, sprach mit Blick auf die Förderung aus dem Schulentwicklungsfonds von einem Alleinstellungsmerkmal für Dortmund.

Insgesamt 135 Jungen und Mädchen der Oestricher Schule kommen in den Genuss der Förderung. "Kooperatives Eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten" heisst das zentrale Unterrichtsentwicklungsprojekt. Durch das Projekt werden die im Leitbild der Schule "Stark sein - stark werden" verankerten Leitziele unterstützt: Stärken fordern, Kompetenzen vermitteln sowie Konfliktbewältigung und gegenseitige Wertschätzung. 

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