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Überfall auf Nordstadt-Juwelier läuft bei "Aktenzeichen XY"

Fernseh-Fahndung

Es war ein brutaler Überfall, der einen Dortmunder fast das Leben gekostet hätte: Im Januar 2012 wurde ein Juweliergeschäft an der Borsigstraße überfallen, der Juwelier niedergeschossen. Die Räuber sind immer noch auf der Flucht. Nun nimmt sich die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" des Falls an.

DORTMUND

, 06.01.2014 / Lesedauer: 2 min

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Raubüberfall auf Juwelier in der Nordstadt

Bei einem Raubüberfall auf einen Juwelier am Borsigplatz am Donnerstagabend sind Schüsse gefallen, eine Person wurde lebensgefährlich verletzt. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein. Bilder vom Tatort.
05.01.2012
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In diesem Innenhof des Hauses Im Spähenfelde 14 wechselten die Täter die Fluchtfahrzeuge.© Foto: Peter Bandermann
Der Morgen nach der Tat: Ein Wagen der Kriminaltechnischen Untersuchung der Polizei partk auf der Borsigstraße vor dem Juweliergeschäft.© Foto: Peter Bandermann
Der Borsigplatz in der Dortmunder Nordstadt ist ein wichtiges Drehkreuz und bietet Fluchtwege in alle Himmelsrichtungen. Allerdings waren hier zur Tatzeit auch viele Zeugen unterwegs.© Foto: Peter Bandermann
Auf der Straße "Im Spähenfelde" wechselten die Täter die Fluchtfahrzeuge, um ihre Verfolgung durch die Polizei zu erschweren. Die kleine Straße liegt in einem Wohngebiet und ist mit dem Auto gerade einmal 30 Sekunden vom Tatort entfernt.© Foto: Peter Bandermann
Auf der Straße "Im Spähenfelde" wechselten die Täter die Fluchtfahrzeuge, um ihre Verfolgung durch die Polizei zu erschweren. Die kleine Straße liegt in einem Wohngebiet und ist mit dem Auto gerade einmal 30 Sekunden vom Tatort entfernt.© Foto: Peter Bandermann
Der Morgen nach der Tat: Ein Wagen der Kriminaltechnischen Untersuchung der Polizei partk auf der Borsigstraße vor dem Juweliergeschäft.© Foto: Peter Bandermann
Der Morgen nach der Tat: Ein Wagen der Kriminaltechnischen Untersuchung der Polizei partk auf der Borsigstraße vor dem Juweliergeschäft.© Foto: Peter Bandermann
Der Morgen nach der Tat: Ein Wagen der Kriminaltechnischen Untersuchung der Polizei partk auf der Borsigstraße vor dem Juweliergeschäft.© Foto: Peter Bandermann
Ein Kind blickt durch ein Schaufenster des Juweliers ins Innere: Darin suchen Spurensicherer in weißen Schutzanzügen nach weiteren Beweisen.© Foto: Peter Bandermann
Blick durch das Schaufenster: Hinten rechts ein Spezialist der Kriminalpolizei in weißem Schutzanzug.© Foto: Peter Bandermann
Am Tag nach dem Überfall war das Geschäft geschlossen. Spezialisten der Kriminalpolizei suchen hinter verschlossenen Türen nach Spuren.© Foto: Peter Bandermann
Am Tatort liegt die Bushaltestelle Borsitgplatz.© Foto: Peter Bandermann
Blick auf das Haus an der Borsigstraße.© Foto: Peter Bandermann
Der Borsigplatz ist eine wichtige Drehscheibe in der Nordstadt - von hier aussind viele Fluchtwege möglich. Allerdings waren zur Tatzeit um 17.45 Uhr auch viele Zeugen unterwegs.© Foto: Peter Bandermann
Während Polizisten den Tatort absicherten, suchten Ermittler im Geschäft des Juweliers nach Spuren.© Foto: Peter Bandermann
Während Polizisten den Tatort absicherten, suchten Ermittler im Geschäft des Juweliers nach Spuren.© Foto: Peter Bandermann
Viele Passanten beobachteten die Arbeit der Polizei.© Foto: Peter Bandermann
Passanten beobachteten die Arbeit der Polizei am Tatort Borsigstraße.© Foto: Peter Bandermann
Ermittler der Kriminalpolizei suchten im Geschäft nach spuren, während die Fahndung nach den Tätern lief.© Foto: Peter Bandermann
Die Schlosserstraße war kurzzeitig gesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Den Gehweg vor dem Juweliergeschäft hatte die Polizei abgesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei befragte Passanten nach Informationen, ist aber weiter auf Zeugen angewiesen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei befragte Passanten nach Informationen, ist aber weiter auf Zeugen angewiesen.© Foto: Peter Bandermann
Tatort Borsigstraße: Eine Polizistin sammelt Informationen (Bildmitte) zum Tatablauf. Zahlreiche Passanten blieben stehen, um das Geschehen zu verfolgen.© Foto: Peter Bandermann
Tatort Borsigstraße: Eine Polizistin sammelt Informationen (Bildmitte) zum Tatablauf. Zahlreiche Passanten blieben stehen, um das Geschehen zu verfolgen.© Foto: Peter Bandermann
Tatort Borsigstraße: Eine Polizistin sammelt Informationen (Bildmitte) zum Tatablauf. Zahlreiche Passanten blieben stehen, um das Geschehen zu verfolgen.© Foto: Peter Bandermann
Während Polizisten den Tatort absicherten, suchten Ermittler im Geschäft des Juweliers nach Spuren.© Foto: Peter Bandermann
Während Polizisten den Tatort absicherten, suchten Ermittler im Geschäft des Juweliers nach Spuren.© Foto: Peter Bandermann
Auch Angehörige des Opfers waren später am Tatort.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Oliver Schaper
© Foto: Oliver Schaper
© Foto: Oliver Schaper
© Foto: Oliver Schaper
© Foto: Oliver Schaper
© Foto: Oliver Schaper
Der Tatort des blutigen Überfalls.© Foto: Oliver Schaper

Der Überfall wird am Mittwoch (8. Januar) Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" um 20.15 Uhr ausgestrahlt.  Am 5. Januar 2012 hatten drei bis vier Männer ein Juwelier-Geschäft an der Borsigstraße überfallen. Sie schossen mehrmals auf den damals 48 Jahre alten Juwelier und verletzten ihn lebensgefährlich. Danach flüchteten sie mit einem gestohlenen BMW-Kombi, den sie jedoch nach wenigen hundert Metern stehen ließen und weiter zu Fuß flüchteten.

Bei den ersten Ermittlungen 2012 war schnell klar geworden, dass es sich bei den Räubern um eine Gruppe von Profi-Verbrechern handeln muss. Den Fluchtwagen hatten die Täter zuvor extra im Sauerland gestohlen, um ihre Spuren zu verwischen. Die Fahndung der Dortmunder Ermittler blieb trotz eines veröffentlichten Phantombilds erfolglos. Mit der Ausstrahlung bei "Aktenzeichen XY" wendet sich die Dortmunder Staatsanwaltschaft nun an die bundesweite Öffentlichkeit.

Zeugen, die etwas gesehen oder generell Hinweise zu den Tätern haben, können sich bei der Polizei melden (Tel. 0231-132 79 99). Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat eine Belohnung von 5000 Euro ausgelobt, sollten die Hinweise zu einer Festnahme führen.

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