Umbau der Kampstraße verzögert sich weiter

Nächste Verschiebung

Der Umbau der Kampstraße in der City kommt nur langsam voran. Ursprünglich war mal das Jahr 2018 als Ziel für die Vollendung des Boulevards genannt worden, zuletzt 2020. Jetzt zeichnet sich die nächste Verzögerung ab.

DORTMUND

, 31.08.2017, 11:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Umbau des zentralen Abschnitts der Kampstraße verzögert sich erneut.

Der Umbau des zentralen Abschnitts der Kampstraße verzögert sich erneut.

Baubeginn für das nächste Teilstück soll nun im Sommer 2019 sein, Ende 2022 wäre damit das nächste Zeitziel für die Fertigstellung des zentralen Abschnitts zwischen Petri- und Reinoldikirche. Zwei Gründe führt die Verwaltung für die erneute Verspätung des Baustarts an: Die Planung gestalte sich mit Blick auf Brandschutz der umliegenden Gebäude, Hochwasserschutz und Kanalbau sowie Barrierefreiheit komplizierter als zunächst gedacht. Die größten Probleme seien zwar inzwischen ausgeräumt, teilt die Stadt mit, fertig sei die Planung aber wohl erst Ende 2018. Der ursprünglich geplante Baustart im März 2018 ist damit passé.

100.000 Besucher erwartet

Anfang 2019 mit dem Umbau zu beginnen, hält die Stadt aus einem anderen Grund nicht für sinnvoll. Denn im Juni 2019 findet der Evangelische Kirchentag in Dortmund statt, der rund 100.000 Besucher unter anderem in die City bringt. Eine Großbaustelle rund um die Petri- und Reinoldikirche wäre da kaum zu verkraften, ist man in der Verwaltung überzeugt.

Die Konsequenz ist, dass die Bagger an der Kampstraße erst im Sommer 2019 anrollen. Bei einer Bauzeit von 40 Monaten wäre das Ende dann im Herbst 2022 erreicht. Ein positiver Nebeneffekt: Die Bauarbeiten der Stadt kommen nicht dem Neubau an der Stelle des alten Karstadt-Hauses in die Quere. Dort soll, wie berichtet, bis Herbst 2019 ein Neubau mit Apartment-Wohnungen für Studenten entstehen. 

Pläne von 1998

Die Pläne für den Boulevard aus dem Düsseldorfer Architekturbüro Fritschi, Stahl und Baum stammen bereits aus dem Jahr 1998. Im Mittelpunkt des zentralen Abschnitts stehen ein Lichtband und ein Wasserlauf inmitten einer neugestalteten Fußgängerzone. 2009 war mit dem ersten Bauabschnitt im Bereich Westentor begonnen worden.

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