Umweltzone als große Insel

21.01.2008, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Also doch: Es gibt keine städteübergreifende Umweltzone mit Bochum und Herne. Stattdessen ein Fahrverbots-Gebiet, das in Dortmund von Eving bis Hörde bzw. bis zur B 1 und von der B 236 bis Westrich reicht.

Diesen Vorschlag zum Luftreinhalteplan östliches Ruhrgebiet hat gestern Regierungspräsident Helmut Diegel vorgestellt - und damit weitergehenden Wünschen der Städte eine Absage erteilt. Aus rechtlichen Grünen, wie Diegel klarstellt. Grundlage für die vorgeschlagene Regelung, die nun mit dem NRW-Umweltministerium abgestimmt wird, seien die tatsächlich ermittelten bzw. prognostizierten Feinstaub-Belastungen. Nur damit sei die Fahrverbots-Regelung juristisch belastbar. Diesem Ziel, das Diegel von Anfang an verfolgt hatte, hätten sich gestern bei einem Treffen in Dortmund auch die Spitzen der betroffenen Städte angeschlossen.

In Kraft treten sollen die Umweltzonen, in denen dann nur Autos mit grüner, gelber oder roter Schadstoff-Plakette freie Fahrt haben, frühestens ab 1. Oktober dieses Jahres. Oli

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