Unbekannte Ersthelfer potenziell von Krankheit bedroht – Polizei sucht mit Erfolg

Unfall B54

Nach einem Unfall auf der B 54 hat die Polizei dazu aufgerufen, nach den Ersthelfern zu suchen. Der Grund: Der vor Ort versorgte Mann hat eine ansteckende Krankheit.

Dortmund

11.05.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Freitagnachmittag (10. Mai) kam es auf der B 54, kurz hinter Wellinghofen, zu einem Unfall. Aus unbekannten Gründen ist ein Auto von der Fahrbahn abgekommen und in die Böschung geschleudert. Dabei haben sich sowohl der Fahrer (37), als auch der Beifahrer (30) schwer verletzt.

Zum Glück konnten die beiden Verletzten von Ersthelfern versorgt werden. Nachdem der Rettungswagen eingetroffen war, sind die ersten vom Unfallort gegangen, ohne dass die Polizei die Personalien aufnehmen konnte.

Verunglückter hatte eine ansteckende Krankheit

Das Problem: Erst dann wurden die Beamten und Rettungskräfte von dem Beifahrer des Unfallautos über die Krankheit des 37-jährigen Fahrers informiert. Drei der insgesamt sechs Helfer waren noch vor Ort und konnten sich umgehend in ärztliche Behandlung geben, doch die anderen drei waren nicht aufzufinden.

Deshalb hat die Polizei noch an dem Abend einen Aufruf via Twitter und Facebook gestartet um die restlichen Ersthelfer ausfindig zu machen und über die potenzielle Krankheit zu informieren.

Polizei leitet besondere Maßnahmen ein

Dafür wurde auch extra eine eigene Nummer eingerichtet und Polizeibeamten, die für diese Anrufe verantwortlich sind wegen der ungewöhnlichen Situation vorab noch einmal sensibilisiert.

Im Laufe des Samstags haben sich dann alle 6 Helfer finden können und bei der Polizei gemeldet. Alle haben ensprechende Verhaltenshinweise bekommen und wurden an medizinische Notaufnahmen verwiesen.

Die Polizei dankt allen, die den Aufruf geteilt und verbreitet haben.

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