Unfall mit Pferd auf der Wittbräucker Straße: Zeugen belasten Autofahrer

rnTödlicher Zusammenstoß

Der Unfall auf der Wittbräucker Straße, bei dem ein Pferd ums Leben gekommen ist, beschäftigt nun die Staatsanwaltschaft. Zeugenaussagen zum Unfallhergang gehen in dieselbe Richtung.

Syburg

, 03.01.2020, 13:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war kein Verkehrsunfall wie so viele andere. Beim Linksabbiegen hatte ein Mann auf der Wittbräucker Straße mit seinem Wagen eine Frau und ihr Pferd erfasst. Das Tier wurde damals so schwer verletzt, dass es noch vor Ort eingeschläfert werden musste.

Passiert ist das am 29. Oktober 2019, mittlerweile liegt der Fall bei der Dortmunder Staatsanwaltschaft. Zuvor hatte die Polizei die Ergebnisse ihrer Ermittlungen zusammengetragen und noch im November an die Justiz weitergeleitet.

„Der Fahrer hat sich nicht geäußert“, sagt Polizeisprecher Sven Schönberg auf Anfrage. Die schriftliche Kommunikation sei über einen Anwalt gelaufen. Das ist auch das gute Recht des Unfallverursachers.

Zeugenaussagen sind eindeutig

Allerdings schilderten mehr als ein Dutzend Zeugen ihre Eindrücke. „Die gehen relativ eindeutig in eine Richtung“, so Schönberg. Schon in ihrer ersten Mitteilung zum Unfall hatte die Polizei von einer „rücksichtslosen Fahrweise“ des Fahrers geschrieben.

Jetzt lesen

Nun wertet die Staatsanwaltschaft die Erkenntnisse aus und entscheidet darüber, ob Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung und Sachbeschädigung erhoben wird. Vor dem Gesetz sind Tiere Dinge.

Auf Anfrage zum aktuellen Stand und zu einem möglichen Verfahren vor Gericht erklärte Marieke Alberty, Sprecherin der Staatsanwaltschaft: „Die Ermittlungen in dem Verfahren dauern noch an.“

Lesen Sie jetzt