Uni-Cafeterien verkaufen jetzt überschüssige Lebensmittel per App

Nicht verkauftes Essen in Dortmunder Cafeterien und Mensen soll durch eine App zukünftig vor der Zerstörung gerettet werden. © picture alliance / dpa
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Das Studierendenwerk Dortmund setzt mit einer neuen Aktion ab Montag (11.7.) ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Der Schlüssel ist hierbei eine App.

Die Rede ist von „Too Good To Go“. Produkte aus den Cafeterien, die bei Geschäftsschluss noch nicht verkauft sind, können über diese App abgegeben und an App-Nutzende verkauft werden.

Die App ist nicht gänzlich unbekannt: 14 Millionen Mal wurde die App in 12 verschiedenen Ländern bereits heruntergeladen. Das Studierendenwerk Dortmund ist laut Pressemitteilung das erste Studierendenwerk in Deutschland, das diese App nutzt.

So funktioniert die App in der Praxis

Übrig gebliebene Lebensmittel in Dortmund, die nicht verkauft werden konnten, sollen so zukünftig nicht zerstört werden, sondern über die App für einen billigeren Preis zum Verkauf bereitstehen.

In der ersten Phase wird die App aktuell für das Café C an der Emil-Figge-Straße verwendet. Donuts und Bagles die übrig bleiben, werden in einem „Magic Bag“ zusammengestellt und über die App angeboten. Die App-Nutzer können den gekauften „Magic Bag“ dann später im Café abholen.

Das Ziel des Studierendenwerks ist es laut Pressemitteilung, die App an möglichst vielen Mensen und Cafeterien der TU Dortmund und der FH Dortmund einzusetzen.

Doch es soll nicht nur bei Dortmund bleiben: Auch an der Fachhochschule Südwestfalen soll die App integriert werden, so das Studierendenwerk Dortmund. Das schließt somit auch Städte wie Iserlohn, Meschede, Soest und Hagen ein.