Unternehmen buhlen an der Uni um IT-Fachkräfte

Jobmesse Real-it-y

Die IT-Branche wächst weiter. Unternehmen suchen daher händeringend nach Spezialisten. Auf der Kontaktmesse Real-it-y buhlten am Mittwoch 30 Unternehmen an der Technischen Universität Dortmund um die Aufmerksamkeit der angehenden IT-Profis.

DORTMUND

von Von Ann-Kathrin Gumpert

, 09.05.2012, 19:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unternehmen buhlen an der Uni um IT-Fachkräfte

Gespräche sind das A und O bei der Messe real-it-y, damit Bewerber und Firmen sich kennen lernen.

Bereits zum siebten Mal konnten Unternehmer und Bewerber auf der Real-it-y direkt auf dem Campus Kontakte knüpfen. Die Jobmesse für Informatik hat gegenüber anderen Messen einen großen Vorteil.

 „Wir treffen auf der Real-it-y genau auf die richtige Zielgruppe an Bewerbern“, sagt Andrea Naumann von der Personalabteilung der Direktgruppe, die sich zum zweiten Mal auf der Messe präsentiert. „Auf anderen Kontaktbörsen führt man zwar viele Gespräche, die meisten bleiben aber leider ergebnislos, weil sich viele Bereiche auf einmal präsentieren.“ Dass das Konzept aufgeht, zeigen Katharina Schulze und Jascha Jerke. Gerade mit dem Studium fertig, kamen sie im vergangenen Jahr am Stand der Direktgruppe mit Andrea Naumann ins Gespräch. Heute haben beide in der Hamburger Niederlassung eine Festanstellung – Katharina Schulze in der IT-Beratung und Jascha Jerke in der Softwareentwicklung. Im vergangenen Jahr waren sie noch als Bewerber dabei, gestern standen sie als Musterbeispiel und Anwerber an der Infotheke der direktgruppe.

Nadine Hadroy hofft auch auf ein solches Angebot. Sie schreibt zurzeit an ihrer Diplomarbeit und will sich für Ende des Jahres schon einmal auf dem Arbeitsmarkt umsehen. „Ich will vor allem wissen, was die Unternehmen von den Bewerbern erwarten“, sagt die Kerninformatik-Studentin. 175 Interessenten hatten sich im Vorfeld zur Real-it-y angemeldet. Gekommen waren aber wesentlich mehr. Organisiert wird die Jobbörse von der Fakultät für Informatik, der Fachschaft und dem Alumniverein. An insgesamt 50 Hochschulen im ganzen Bundesgebiet machte das Organisationsteam Werbung für die Real-it-y.

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