Graffiti und viel Kies: Bahnunterführung in Sölde bleibt eine Baustelle

Baustellen in Dortmund

Erst gab es Diskussionen, jetzt kommt es zu Verzögerungen auf der Baustelle der neuen Bahnunterführung in Sölde. Ging es mit dem Bauwerk recht schnell, hinkt der Straßenbau hinterher.

Sölde

, 03.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Vellinghauser Straße ist rund um die Bahnunterführung nur ein großer Kieshaufen.

Die Vellinghauser Straße ist rund um die Bahnunterführung nur ein großer Kieshaufen. © Jörg Bauerfeld

Noch Ende März 2020 setzte die Stadt Dortmund auf den 29. Juni. Dann sollten die Straßenbauarbeiten im Bereich der neuen Bahnunterführung an der Vellinghauser Straße in Sölde abgeschlossen sein.

Dieses Datum ist aber schon überschritten und vor Ort sieht es nicht danach aus, dass die viel befahrene Nord-Süd-Verbindung in den nächsten Tagen wieder geöffnet werden könnte.

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Im Bereich südlich der Unterführung ist zwar der Anschluss an die Schwerter Straße erneuert worden und fertiggestellt. Die Vellinghauser Straße selber ist ein großer Kieshaufen.

Fertigstellung nach hinten verschoben

Im nördlichen Bereich der Unterführung ist man noch weit davon entfernt, den Anschluss an die Sölder Straße wiederherzustellen. Auf der offiziellen „Baustellenseite“ der Stadt Dortmund hat man die Freigabe der Straße bereits nach hinten verschoben – auf den 18. Juli 2020.

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Und was ist mit dem neuen Brückenbauwerk? Das ist, obwohl die Baumaßnahme rundherum noch nicht abgeschlossen ist, schon mit Graffiti beschmiert. Die Maßnahme traf bei den Sölder Bürgern nicht gerade auf Gegenliebe. Eine Bürgerinitiative versuchte die Erweiterung der Durchfahrtshöhe zu verhindern.

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