Verwirrung um Sonderzüge - Erörterung am Freitag

DORTMUND Die Bahn hat wie angekündigt Beschwerde gegen den gestrigen Beschluss des Verwaltungs- gerichts Düsseldorf eingelegt, der das Unternehmen zum Einsatz von Sonderzügen zu den Bundesliga-Begegnungen im VRR-Gebiet verpflichtet.

von Von Oliver Volmerich

, 09.08.2007, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch immer ist offen, wie die BVB-Fans am Sonntag mit dem Zug zum Signal-Iduna-Park kommen.

Noch immer ist offen, wie die BVB-Fans am Sonntag mit dem Zug zum Signal-Iduna-Park kommen.

Die Beschwerde ist heute eingegangen, bestätigte ein Sprecher des Oberverwaltungsgerichts Münster auf Anfrage. Wann darüber entschieden wird, sei allerdings noch offen. An diesem Freitag finde zunächst einmal ein Eröterungstermin statt.

Am Mittwoch hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf im Eilverfahren einer Klage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr stattgegeben und die Bahn zum Einsatz von Sonderzügen zu den bis Anfang September anstehenden Heimspielen des BVB, von Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 verpflichtet. Die DB Regio hatte die Sonderfahrten abgelehnt, weil sie mit dem VRR über die Zahlung von 45 Mio. Euro für Verkehrsleistungen streitet. 

Offen ist, ob und welche Sonderzüge aus dem öffentlichen Umland zum BVB-Spiel am Sonntag gegen den MSV Duisburg rollen. Beim Zweckverband ZRL in Unna geht man davon aus, dass die üblichen Sonderverkehre stattfinden. Die Bahn sah sich trotz mehrfacher Anfrage bislang nicht in der Lage, dazu Auskunft zu geben.

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