Video-Serie Hausbau

Lisa (30) und Chris (30): „Lieber selbst bauen und keine Miete zahlen“

Im äußersten Dortmunder Norden erfüllen sich Chris Kremer und Lisa König ihren Traum vom Eigenheim. Ende 2022 soll das Haus in Brechten fertig sein. Für uns berichten sie im Blog.
Das Ehepaar Chris Kremer und Lisa König erfüllt sich in Dortmund-Brechten den Traum vom Eigenheim. Bis zum Einzug berichten sie in einem Blog, was man als Häuslebauer so alles erlebt.
Das Ehepaar Chris Kremer und Lisa König erfüllt sich in Brechten den Traum vom Eigenheim. Bis zum Einzug berichten sie in einem Blog, was man als Häuslebauer so alles erlebt. © Stephan Schütze

Dass sie schon auf ihrem Grundstück stehen, dass sogar schon die Bodenplatte fertig ist und das Erdgeschoss gemauert wird – irgendwie können Chris Kremer und Lisa König es noch gar nicht so richtig glauben.

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Beide sind sie 30 Jahre alt und haben im Juli 2020 geheiratet. Der Wunsch, ein eigenes Haus zu bauen, ist erst danach entstanden. Er ist also noch gar nicht so alt. „Wir haben uns erst Ende 2020 mit dem Gedanken beschäftigt, selbst zu Bauen statt weiter Miete zu bezahlen“, sagt Chris Kremer.

Aktuell wohnt das Paar in einer 80 Quadratmeter großen Wohnung im Kaiserviertel. „Da zahlen wir rund 1000 Euro Miete, also etwas mehr als zwölf Euro pro Quadratmeter. Davon ausgehend haben wir uns einfach überlegt, ob wir das Geld nicht lieber in die eigene Tasche zahlen statt an den Vermieter“, sagt Lisa König.

Bei der Grundstücksuche schnell fündig geworden

Also machten sich beide zu Beginn des vergangenen Jahres auf die Grundstückssuche. „Glücklicherweise sind wir auch schnell fündig geworden“, sagt Lisa König. Weil sich bereits nach dem ersten Rantasten abzeichnete, dass Grundstücke im Innenstadtbereich und im Dortmunder Süden „kaum zu bezahlen“ sein würden, brachte Chris Kremer den Stadtteil Brechten ins Spiel.

Brechten war 2018 bei einem großen Stadtteil-Check unserer Redaktion zum lebenswertesten Stadtteil Dortmunds avanciert, vor allem ist Brechten aber der Stadtteil, in dem Chris Kremer aufgewachsen ist – am Schiffhorst.

„Schnell hatten wir das Grundstück an der Heitkampstraße im Internet gefunden. Da aus unserer Sicht alles passte, haben wir uns darum bemüht und hatten am Ende Glück“, sagt Kremer. Noch vor ein paar Monaten stand hier eine neuapostolische Kirche. „Es war absolut eine Gemeinschaftsentscheidung, diesen Schritt zu tun. Der Traum vom eigenen Haus ist auch mit dem Projekt gewachsen. Vor allem ein Neubau war für uns nie eine Voraussetzung“, sagt er.

161 Quadratmeter und großzügige Raumaufteilung

Gebaut wird auf nun einem 300 Quadratmeter großen Grundstück eine Doppelhaushälfte mit 161 Quadratmetern Wohnfläche. Lisa König weiß schon genau, wie es aussehen wird. „Wir haben Wert auf eine großzügige Raumaufteilung gelegt“, sagt sie. So wird auch der Dachboden voll mit ausgebaut. Für Kinder wäre auf jeden Platz. „Geplant ist da aber nichts. Im Grundriss stehen Gästezimmer und Büros.“

Der Einzug soll noch in diesem Jahr erfolgen. Weihnachten soll der Tannenbaum schon in den eigenen vier Wänden stehen.

Alle Folgen und Service rund um Immobilien und Eigenheim finden Sie auf der Übersichtsseite „Unser Traum vom Eigenheim“ der Zeitungsportale Ruhr Nachrichten | Hellweger Anzeiger | Dorstener Zeitung | Halterner Zeitung.

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