Video: So funktioniert das neue Kinder-MRT

Klinikum Dortmund

Das Klinikum in Dortmund nimmt am Montag in seiner Radiologie das neue Kinder-MRT in Betrieb. Die 17-jährige Hannah und die 6-jährige Charlotte erklären in einer Acht-Minuten-Doku mit Professor Stefan Rohde und Professor Dominik Schneider, warum in dem MRT-Raum auch Bären oder Fische zu sehen sind.

DORTMUND

, 02.11.2015, 05:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Klinken putzen, Sponsoren überzeugen, Anträge stellen: Tag für Tag sammelte Dr. Martina Klein vom Klinikum in Dortmund kleine und große Spenden ein, um mit einer der außergewöhnlichsten Spendenaktionen viel Geld einzusammeln. Sie löste damit 2013 eine Kettenreaktion aus, die auch der frühere BVB-Trainer Jürgen Klopp unterstützte. 1,9 Millionen Euro ermöglichten den Kauf. Dazu kommen 550.000 Euro vom Land NRW.

Nach ersten Testläufen ist der 2. November 2015 der große Tag: Das Siemens-Gerät geht in dem von Professor Adolf Winkelmann mit Videotechnik speziell für Kinder gestalteten Raum offiziell ans Netz. Medizinisch und technisch ist das Kinder-MRT am Klinikum damit europaweit einzigartig. Ein wichtiger Fortschritt: Es kann belastende Narkosen vermeiden, wie die Praxis zeigt.

Moderne Medizintechnik verständlich erklärt

Die beiden Schülerinnen Hannah (17) und Charlotte (6) aus Dortmund sind gute Freundinnen. Bei einem Besuch im Klinikum an der Beurhausstraße sprechen sie mit dem Neuroradiologen Professor Stefan Rohde und Kinderklinikdirektor Professor Dominik Schneider über den Unterschied zwischen einem Röntgengerät und dem Kinder-MRT. Ausführlich und leicht verständlich erklären die Ärzte, wie das Kinder-MRT funktioniert. Entstanden ist eine Dokumentation, die Eltern und damit auch Kindern die Angst vor einer Untersuchung nehmen soll:

 

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