Vogelgrippe: Schilder markieren Schutzgebiet

Phoenix-See

Die Vorsichtsmaßnahme gilt schon seit Ende November. Jetzt machen aber auch unübersehbare Schilder mit der Aufschrift "Wildvogelgeflügelpest" auf das Beobachtungsgebiet, das in einem Radius von drei Kilometern rund um den Phoenix-See eingerichtet wurde.

DORTMUND

, 15.12.2016, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie hier am Nußbaumweg in Wambel weisen Schilder auf das Beobachtungsgebiet zur Vogelgrippe hin.

Wie hier am Nußbaumweg in Wambel weisen Schilder auf das Beobachtungsgebiet zur Vogelgrippe hin.

Am Phoenix-See war bei einer tot aufgefundenen Ente der Vogelgrippe-Virus H5N8-Virus festgestellt worden. Die Konsequenzen: Der Umkreis von einem Kilometer um den Fundort gilt als Sperrzone für Geflügelhaltungen, ein Umkreis von drei Kilometern als Beobachtungsgebiet.

In dieser Zone, die bis nach Wambel, in die südliche Innenstadt, nach Berghofen und Aplerbeck reicht – dürfen Hunde und Katzen nicht mehr frei laufen gelassen werden. Sie können sich zwar nicht mit dem Virus anstecken. Es soll aber verhindert werden, dass freilaufende Tiere Wildvögel aufschrecken, die dann möglicherweise den Virus weiter verbreiten, erklärt Peter Schütz vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).

Wie lange diese Gefahr besteht, ist unklar. Und so lange gelten weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen, zu denen auch eine Stallpflicht für Geflügel in ganz Dortmund gehört. Frühestens Ende des Monats könnte das Beobachtungsgebiet aufgehoben werden. Die Entscheidung trifft das „Landes-Tierseuchen-Kontrollzentrum“, das beim LANUV angesiedelt ist. 

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