Vollsperrung der A44 bei Dortmund dauert deutlich länger als geplant

A44 bleibt gesperrt

Seit drei Wochen ist die A44 zwischen dem Kreuz Dortmund/Witten und Witten Annen gesperrt, eigentlich sollte sie schon wieder frei sein - doch nun dauert die Sperrung noch wesentlich länger.

Dortmund

, 30.10.2020, 08:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Vollsperrung der A44 zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund/Witten und der Anschlussstelle Witten-Annen in Fahrtrichtung Bochum muss bis Anfang Dezember verlängert werden, teilte Straßen.NRW am Donnerstag mit.

Die Autobahn war am 9.10. voll gesperrt worden, nachdem bei Baugrunderkundungen ein mindestens zehn Meter hoher und mehrere Meter breiter Hohlraum unter der Fahrbahn entdeckt worden war. Seitdem wird im 24-Stunden-Betrieb an der Verfüllung des Hohlraums gearbeitet. Ursprünglich sollten die Arbeiten Mitte Oktober abgeschlossen sein, dann war von Ende Oktober die Rede - dieser Plan geht aber nicht auf: „Nach derzeitigem Kenntnisstand werden die Arbeiten noch bis Anfang Dezember dauern“, teilt Straßen.NRW jetzt mit.

Weitere Hohlräume entdeckt

Bereits rund 660 Tonnen Baumaterial, das entspricht etwa 25 Silosattelzügen, wurden bereits eingebracht. Der enorme Hohlraum ist damit weitgehend mit Spezial-Beton gesichert, nach Aussage der Experten sind aber noch kleinere Bereiche zu füllen. Zudem muss das eingebrachte Material aushärten, so Straßen.NRW

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Außerdem sind bei den Erkundungsbohrungen weitere kleine Hohlräume aufgespürt worden, die auch verfüllt werden müssen, daher muss die Sperrung der A44 nun verlängert werden.

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