Von 8 bis 18 Uhr Sport und Schule

07.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Aplerbeck Als sie Anfang August im Rahmen des parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) in die USA flog, war Lara Deutsch aus Aplerbeck vor allem eines: gespannt und voller Vorfreude.

Nach knapp drei Monaten berichtet sie aus ihrer neuen Heimat. Zu Beginn gab?s keine Zeit für Heimweh:

"Alles war neu, meine Familie, meine Schule, das Essen, einfach alles!" Im Handumdrehen wurde Lara Managerin des Volleyballtteams ihrer Schule, was dazu führt, dass sie von 8 bis 18 Uhr in Sachen Schule und Sport unterwegs ist, um danach noch Hausaufgaben zu machen und zu lernen.

Eine starke Erkältung sorgte dafür, dass nach den ersten Wochen auch noch das "Heimweh-Virus" zuschlug, doch die liebevolle Fürsorge von Gastschwester Candace und ihrer Gastfamilie bauten sie wieder auf: "Sie behandeln mich wie ihr eigenes Kind", sagt Lara dankbar. Der Kontakt zu den zehn anderen Austauschschülern an ihrer Schule hilft, ebenso wie das wöchentliche Telefonat mit Eltern und Schwester Zuhause in Aplerbeck.

In Laras neuer Familie ver-läuft das tägliche Leben ähnlich wie in Deutschland: "Meine Gasteltern arbeiten beide unter der Woche. Am Wochenende verbringen alle viel Zeit zusammen." Kulinarische Unterschiede gibt es schon, meist steht fertiges Fastfood auf dem Speiseplan.

Im Umkreis der 2000-Einwohner-Stadt Seneca leben viele Indianer, wie Lara erfuhr - und: "Meine Gastfamilie gehört auch zu einem Indianerstamm, aber selbst ich habe das erst nach ein paar Wochen er-kannt."

Man darf gespannt sein, wie Lara Weihnachten und den Jahreswechsel erlebt - nicht nur die zu erwartenden minus 30 Grad werden eine neue Erfahrung für sie sein. bib www.senecamo.com

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