Vor dem großen Rennen: Feuertaufe für Dorstfelder Seifenkisten findet in Wischlingen statt

rn16. Heim-Grand Prix

Der 16. Heim-Grand-Prix im Kortental wirft seine Schatten voraus. Bevor es für die mutigen Seifenkistenlenker aber auf die Strecke geht, steht am Samstag (29.6.) ein Probetraining an.

Wischlingen

, 24.06.2019, 16:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die nächste Auflage des traditionellen Seifenkistenrennens der Arbeitsgemeinschaft Dorstfelder Ferienspiele in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt steht in den Startlöchern: Am Samstag (6.7.) wird das Kortental in Dorstfeld wieder zur Rennstrecke: Bis zu 25 Teams kämpfen dann in Einzel-und Team-Wettbewerben um den Titel des Heim-Grand-Prix-Champions und den Fair-Play-Pokal.

Vor dem großen Rennen: Feuertaufe für Dorstfelder Seifenkisten findet in Wischlingen statt

So sieht es aus, wenn im Kortental die Seifenkisten an den Start gehen. © Stephan Schuetze (A)

Aber bevor es Ernst wird, dürfen sich Erststarter und jene, die ihre neuen Seifenkisten einer Feuertaufe unterziehen wollen, vorab beim Probetraining austoben. Das findet am Samstag von 11 bis 15 Uhr auf dem Schulhof der Wilhelm-Busch-Realschule, Höfkerstraße 7, in Wischlingen statt.

„Das Probetraining soll gleichermaßen die Fahranfänger fit machen, wie auch der Rennleitung einen Blick auf die Seifenkisten ermöglichen“, sagt Arne Thomas, der die Organisation des Rennens übernommen hat. Besonderes Augenmerk liege darauf, die Rennflitzer vor dem eigentlichen Start auf Sicherheit zu prüfen. Immerhin können die feschen Flitzer aus der Heimwerkstatt bei idealer Strecke bis zu 40 Stundenkilometer schnell werden. „Es kann durchaus vorkommen, dass da noch einmal Schrauben festgezogen werden müssen, bevor die Seifenkisten überhaupt fürs Rennen zugelassen werden kann “, so Arne Thomas. Und gerade weil Sicherheit bei dem Heim-Grand Prix groß geschrieben wird, dürfen Fahrer mit Fahrradhelm gar nicht erst an den Start gehen - „Nur Vollschalenhelme sind erlaubt“.

Training ist freiwillig - eine Rampe zum Üben unter fachkundiger Anleitung

Man will bei der Probe mit Tipps und Tricks den jungen Rennfahrern zur Seite stehen wie Thomas betont, und manchen auch ein wenig die Aufregung nehmen. Deshalb wird auf dem Schulhof am Samstag auch eine Rampe aufgebaut, auf der die Anfänger unter fachkundiger Anleitung üben dürfen. Der Trainingstag ist ein freies Angebot, das die Fahrer des Rennens in der Folgewoche ohne vorherige Anmeldung nutzen können. „Vorab kann man daher nicht sagen, wie viele mit dabei sein werden. Das hängt schon ein wenig vom Wetter ab, ob da Lust und Interesse am Training besteht“, meint Arne Thomas.

Wie beim Wettbewerb der „Formel Respekt“ stehen nicht die Seifenkisten im Mittelpunkt, sondern die gelebte Gemeinschaft von Jung und Alt. Fünf Schulen aus verschiedenen Dortmunder Stadtbezirken und zahlreiche Einrichtungen schicken wieder Fahrer und Teams ins Rennen. Anmeldungen für den 16. Heim-Grand Prix werden auch noch am Renntag angenommen. Mitmachen können Mädchen und Jungs im Alter von 8-17 Jahren und interessierte Erwachsene.

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