Vor dem Kindergarten an der Oberadener Straße droht Gefahr

rnVerkehr in Eving

Wer aus der Tür des neuen Kindergartens an der Oberadener Straße tritt, sieht sich mit einer gefährlichen Verkehrssituation konfrontiert. CDU-Politiker haben sich selbst ein Bild gemacht.

Eving

, 19.02.2020, 11:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine unübersichtliche Verkehrssituation, ein schmaler Gehweg, aber auch der berühmte Hol- und Bringverkehr - vor der Kindertagesstätte des Ruhr Familienbildungszentrums (RuFa e.V.) an der Oberadener Straße 34 kommt einiges zusammen, das die Stelle gefährlich werden lässt.

Auf Initiative der Eltern hat der Trägerverein die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Eving mal zu einem Termin vor Ort eingeladen. Die Fraktionsvorsitzende Petra Frommeyer schlug vor, Absperrbügel vor der Kita zu errichten. Die sollen verhindern, dass die Kinder unbedacht auf die Straße laufen. Kehrseite der Medaille: Dadurch würden mindestens zwei Mitarbeiterparkplätze wegfallen. Das jedoch würden Kindergartenleiterin Nagihan Türkoglu und der Vorsitzende des Trägervereins RuFa, Isa Özer, in Kauf nehmen.

Zwei Straßen treffen aufeinander

Gefährlich wird die Situation an dem erst im August 2018 eröffneten Kindergarten vor allem deshalb, weil die Oberadener Straße in dem betreffenden Bereich einen Knick macht und zudem die Husarenstraße einmündet, sodass Fußgänger gleich mehrere schwer einsehbare Straßen im Blick haben müssen, um sicher die Fahrbahn zu überqueren. Außerdem werde dort schneller gefahren als die erlaubten 30 km/h. Viele Autofahrer nutzen die Oberadener Straße zudem als Schleichweg, um die Evinger Straße zu umgehen.

Die CDU will zu den Absperrbügeln einen Antrag in der Bezirksvertretung stellen und zudem prüfen lassen, ob zur Beruhigung des Verkehrs vor dem Kindergarten Bodenschwellen möglich sind.

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