VRR-Sozialticket kommt im Herbst

Erfolgreiche Schlichtung

Erfolgreiche Schlichtung beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR): Im Herbst wird als Pilotprojekt für zunächst ein Jahr für den Preis von monatlich 29,90 Euro ein Sozialticket eingeführt.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 13.07.2011, 13:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Darüberhinaus gibt es für das VRR-Sozialticket eine Ausstiegsklausel für Kommunen, die etwa nicht frei über ihren Haushalt verfügung können. Sie könnten per Ratsbeschluss auf die Einführung des Sozialtickets in ihrem Bereich verzichten. Entsprechende Überlegungen gibt es u.a. in Wuppertal. Das Ticket soll zum 1. Oktober, spätestens aber zum 1. November eingeführt werden. Nach dem Vorschlag von CDU und Grünen würde das Sozialticket als Monatskarte der Preisstufe A 29,90 Euro im Monat kosten. Eine zeitliche Beschränkung für die Nutzung und einen "Abo-Zwang" soll es nicht geben. Berechtigt für einen Bezug wären Hartz IV-Empfänger und Geringverdiener mit Wohngeldbezug. Nachweise für die Berechtigung sollen unbürokratisch über die Jobcenter und die Sozialämter ausgegeben werden. "Ziel muss es sein, dass mit der Ausstellung eines Leistungsbescheides automatisch den Berechtigten ein entsprechender Ausweis zur Inanspruchnahme des Sozialtickets ausgestellt wird", sagte Krüger.

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