Polizei Dortmund

Waffe und Drogen: Telefonat wird Castrop-Rauxeler in Dortmund zum Verhängnis

Die Dortmunder Polizei fand bei einem 20-jährigen Autofahrer aus Castrop-Rauxel eine Waffe und Drogen - angehalten wurde der junge Mann wegen eines Telefongesprächs.
Das Benutzen seines Handys kommt einen 20-jährigen Autofahrer besonders teuer zu stehen. Symbolbild.
Das Benutzen seines Handys kommt einen 20-jährigen Autofahrer besonders teuer zu stehen (Symbolbild). © Schaper

Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ein Verstoß gegen das Waffengesetz und ein unerlaubtes Telefonat – einem 20-jährigen Autofahrer werden mehrere Verstöße zur last gelegt.

Wie die Beamten der Dortmunder Polizei berichten, sollte der Mann aus Castrop-Rauxel am Montag (4.7.) gegen 21.45 Uhr auf dem Dortmunder Wall angehalten werden, weil er mit seinem Smartphone am Ohr während des Autofahrens telefonierte.

Der 20-Jährige stoppte allerdings nicht, sondern beschleunigte. Anschließend bog er vom Königswall auf die Bahnhofstraße ab, hielt an und rannte zu Fuß in Richtung Schützenstraße davon.

Als die Beamten den jungen Mann einholten, leistete er Widerstand gegen seine Festnahme, heißt es von der Polizei. Die Polizisten fesselten den Castroper und brachten ihn auf die Wache. Dort zeigte ein Drogentest, dass der 20-Jährige wohl unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Beamten fanden im Fahrzeug des Mannes außerdem noch einen Schlagring und Drogen.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte, des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln sowie wegen der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Waffengesetz.

Dem 20-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt – da er allerdings nicht den Anschein erweckte, sich an die Vorgabe zu halten, wie es heißt, konfiszierten die Beamten seine Autoschlüssel.

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.