Waltroper Industrie-Pläne: Bürgermeisterin Moenikes steht in Groppenbruch Rede und Antwort

Im Dicken Dören

1000 Menschen sagen „Nein“ zum Industriegebiet Im Dicken Dören in Waltrop. Sie unterschrieben eine Petition. Bei einer Informationsveranstaltung treffen Planer und Gegner nun aufeinander.

Groppenbruch

, 07.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Waltroper Industrie-Pläne: Bürgermeisterin Moenikes steht in Groppenbruch Rede und Antwort

Unmittelbar am Dortmund-Ems-Kanal plant die Stadt Waltrop das Industriegebiet Im Dicken Dören. © Stephan Schuetze

„Nein! zum Gewerbegebiet im Dicken Dören“ sagen ein Aktionsbündnis und viele Groppenbrucher Siedler. Die Anwohner sorgen sich um zusätzlichen Verkehr, um zusätzlichen Lärm und einen Eingriff in den Grünzug durch die geplante Industrieansiedlung an der Stadtgrenze zu Waltrop. Am Montag (8. Juli) kommt die Waltroper Bürgermeisterin Nicole Moenikes zu einer Bürgerversammlung und erklärt den Stand der Planungen und stellt sich den Fragen der Groppenbrucher.

Waltroper Industrie-Pläne: Bürgermeisterin Moenikes steht in Groppenbruch Rede und Antwort

200 Meter entfernt von der Wohnbebauung in Groppenbruch plant die Stadt Waltrop ein neues Industriegebiet. © RN-Grafik

Die Informationsveranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Wache der Freiwilligen Feuerwehr Groppenbruch, Königsheide 99A. Teilnehmen werden auch Vertreter der Dortmunder Stadtverwaltung. Dortmunds Planer sind gegen die Industrieansiedlung und wollen ihre Argumente erläutern.

1000 besorgte Bürger unterschreiben Petition

Die Stadt Waltrop will 200 Meter von der Dortmunder Wohnbebauung entfernt ein Industriegebiet errichten: ein neuer Standort für den Spezial-LKW-Hersteller Langendorf, dessen Betriebsfläche am Rande der Waltroper Innenstadt zu klein geworden ist.

1000 Unterschriften sammelte das Aktionsbündnis online und an Haustüren für eine Petition gegen die Ansiedlung. Mehrheitlich sprachen sich auch die Mitglieder der Siedlergemeinschaft Mengede/Groppenbruch gegen das Vorhaben aus.

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