Warnstreik stoppt Busse und Bahnen

DORTMUND Warnstreiks legen am morgigen Freitag in Dortmund sämtliche Busse sowie Straßen- und Stadtbahnen lahm. Den ganzen Tag lang.

von Von Gaby Kolle

, 20.02.2008, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wartende Schüler, die in den Bus einsteigen, werden am Freitag nicht zu sehen sein. Busse und Straßenbahnen bleiben den ganzen Tag im Depot.

Wartende Schüler, die in den Bus einsteigen, werden am Freitag nicht zu sehen sein. Busse und Straßenbahnen bleiben den ganzen Tag im Depot.

Die Gewerkschaft verdi macht Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst. Nach Klinikum, Kindertageseinrichtungen und EDG nun der Öffentliche Personennahverkehr.

Ab 2.30 Uhr bleiben die rund 60 Bahnen und 160 Busse am 22. Februar im Depot. Bis zum Samstag (23. 2.) gegen 3 Uhr werden sie nicht rollen. Das bedeutet: Mehrere zehntausend Schüler werden nicht zur Schule kommen, sofern sie nicht mit dem Rad fahren, zu Fuß gehen oder Eltern sie mit dem Auto bringen. Viele Arbeitnehmer müssen auf Taxis umsteigen oder ebenfalls ihrem Arbeitsplatz fern bleiben.

Auch Nacht-Express fällt komplett aus

Betroffen sind auch die Nacht-Express-Linien (NE) von DSW21, die normalerweise in den Nächten von Freitag auf Samstag ab 0.45 Uhr vom zentralen Ausgangspunkt "Reinoldikirche" sternförmig in alle Stadtteile starten. Sie fallen komplett aus.

Die Kunden-Center "Kampstraße", "Reinoldikirche" und "Hörde Bahnhof" bleiben am Freitag ebenfalls ganztägig geschlossen. Die Hauptverwaltung von DSW 21 in der Deggingstraße ist aufgrund des Warnstreiks nur mit einem Notdienst besetzt.

Das letzte Mal standen Busse und Bahnen 1992 wegen Streiks ganztags still. Und das gleich zehn Tage lang vom 28. April bis 7. Mai.

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