Warum das Rudelgucken bei der EM Geld kosten könnte

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Public Viewing ist seit der Fußball-WM in Deutschland vor zehn Jahren nicht mehr wegzudenken. Auch während der EM in Frankreich vom 10. Juni bis 10. Juli soll es auf dem Dortmunder Friedensplatz ein Rudelgucken für bis zu 10.000 Fans geben. Erstmals könnten dabei die Besucher zur Kasse gebeten werden.

DORTMUND

, 31.03.2016, 02:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warum das Rudelgucken bei der EM Geld kosten könnte

Der ganze Friedensplatz in Schwarz-rot-gold - so sah das 2014 beim Endspiel der Weltmeisterschaft aus.

Wann steht die Entscheidung endgültig?

Bis Mitte April, denkt Patrick Arens vom Schaustellerverband Rote Erde.

Wovon hängt das Public Viewing ab?

Vor allem vom umworbenen Hauptsponsor. Das ist der Automobil-Partner der UEFA-EM, der südkoreanische Autokonzern Hyundai-Kia. Dieser sponsert auch in anderen Städten Deutschlands das öffentliche TV-Schauen vor riesigen Leinwänden auf großen Plätzen. Dortmund soll in der engeren Wahl bei Kia sein, sagt Arens.

Und wenn der Hauptsponsor nicht in Frage kommt?

Wird Veranstalter Patrick Arens Eintritt von den Fans nehmen müssen. Allein die Aufwendungen fürs Sicherheitskonzept werden immer höher. Vor zwei Jahren stemmte Arens, so sagt er, die WM noch ohne großen Sponsor, aber die Einnahmen aus Getränken und Speisen deckten nicht die Kosten.

Wie hoch könnte der Eintritt für jeden Fan werden?

Wohl mindestens fünf Euro, wie auch in den Westfalenhallen zuletzt beim Rudelgucken des Pokalfinales zwischen Dortmund und Wolfsburg am 30. Mai 2015. Patrick Arens möchte aber – wenn es irgendwie geht – einen Eintrittspreis verhindern.

Öffnet auch die Westfalenhalle zum Rudelgucken?

In der Vorrunde der Europameisterschaft ist das nicht angedacht. Jochen Meschke, Geschäftsführer fürs Veranstaltungszentrum Westfalenhallen, will aber spontan reagieren, wenn die Deutschen weiterkommen.

Wie soll für die Sicherheit gesorgt werden in Zeiten des Terrors?

Patrick Arens verweist auf die Eingangskontrollen und die Sicherheitsschleusen, mit denen die Schausteller als Veranstalter des Public Viewing auf dem Friedensplatz schon seit der Fußball-WM 2006 arbeiten. Und auf die enge Zusammenarbeit mit Polizei und Stadt.

Eine Sternstunde des Friedensplatz-Rudelguckens war das WM-Finale 2014. Die Bilder:

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Finale: Public Viewing auf dem Friedensplatz

Deutschland gegen Argentinien: Mehr als 10.000 Fans sind zum Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zum Public Viewing auf den Friedensplatz gekommen.
13.07.2014
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Die Fans auf dem Friedensplatz feuerten das deutsche Team kräftig an.© Foto: Oliver Schaper
Deutschland ist Weltmeister. Sehr zur Freude der Fans auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Daumendrücken für den Sieg.© Foto: Oliver Schaper
Mehr als 10.000 Menschen sahen das Finale auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Sie mussten auch bange Minuten durchstehen.© Foto: Oliver Schaper
Das deutsche Team hat's spannend gemacht.© Foto: Oliver Schaper
Gebannt starrten die Besucher auf die Leinwand.© Foto: Oliver Schaper
Hoffen und Bangen vor der Großbildleinwand.© Foto: Oliver Schaper
Der Friedensplatz war voller Fußballfans.© Foto: Oliver Schaper
Lange mussten die Fans auf dem Friedensplatz zittern.© Foto: Oliver Schaper
Wann kommt der Abpfiff?© Foto: Oliver Schaper
Die Fans auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Die letzten Minuten des Spiels waren nochmal spannend.© Foto: Oliver Schaper
Wird Deutschland Weltmeister?© Foto: Oliver Schaper
Für manche war es arg spannend.© Foto: Oliver Schaper
Mehr als 10.000 Fans sahen das Spiel auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Jubel beim 1:0!© Foto: Oliver Schaper
© Foto: Oliver Schaper
Auf dem Friedensplatz war kein Halten mehr.© Foto: Oliver Schaper
Ausgerechnet Götze! Doch das sah vor lauter Jubel niemand mehr.© Foto: Oliver Schaper
© Foto: Oliver Schaper
Feiern konnten die Fans beim 1:0.© Foto: Oliver Schaper
Daumendrücken für das deutsche Team.© Foto: Oliver Schaper
Der Friedensplatz war voller Menschen.© Foto: Oliver Schaper
Mehr als 10.000 Menschen sahen das Spiel auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Die Großbildleinwand zog viele Fans an.© Foto: Oliver Schaper
Die Fans auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Tausende Fans feierten auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Der Friedensplatz in Schwarz-Rot-Gold.© Foto: Oliver Schaper
Auch bange Minuten mussten die Fans durchstehen.© Foto: Oliver Schaper
Vor dem Spiel herrschte Vorfreude pur.© Foto: Oliver Schaper
Mehr als 10.000 Menschen sind auf den Friedensplatz gekommen.© Foto: Oliver Schaper
Schwarz-rot-gold war die dominierende Farb-Kombination.© Foto: Oliver Schaper
Auf dem Friedensplatz war es proppevoll.© Foto: Oliver Schaper
Gute Laune vor dem WM-Finale.© Foto: Oliver Schaper
Zur ersten Halbzeit war die Laune gut.© Foto: Oliver Schaper
Zuversichtliche Fans zur ersten Halbzeit.© Foto: Oliver Schaper
Auf dem Friedensplatz war die Stimmung am Sonntagabend gut.© Foto: Oliver Schaper
Gespannt warteten die Fans auf ein erstes Tor.© Foto: Oliver Schaper
Viele Menschen wollten das Spiel gemeinsam auf dem Friedensplatz sehen.© Foto: Oliver Schaper
WM-Stimmung auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Zum Finale war der Friedensplatz voller Menschen.© Foto: Oliver Schaper
Die Fußballfans feierten ein Fest auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Gebannt verfolgten die Fans das Spiel.© Foto: Oliver Schaper
Final-Stimmung auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Guter Dinge waren die Fans während der ersten Halbzeit auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Gute Laune.© Foto: Oliver Schaper
Die Fans auf dem Friedensplatz hofften auf einen Sieg der Deutschen.© Foto: Oliver Schaper
Gute Stimmung auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Der Friedensplatz war voller Fans.© Foto: Oliver Schaper
Die Fans auf dem Friedensplatz.© Foto: Oliver Schaper
Zur ersten Halbzeit war die Stimmung gut in Dortmund.© Foto: Oliver Schaper
Viele Fans wollten das Spiel in der Masse sehen.© Foto: Oliver Schaper
Der Friedensplatz war voller Fußballfans.© Foto: Oliver Schaper
Auch dieser Fan freute sich auf ein gutes Spiel.© Foto: Oliver Schaper
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