Corona-Impfung

Warum hält der Impfbus nicht an gut besuchten Schnelltestzentren?

Vor Corona-Schnelltestzentren in der Innenstadt gibt es morgens lange Schlagen. Wir haben nachgefragt, warum die Stadt dort keine mobilen Impfmöglichkeiten anbietet.

Der Impfbus tourt aktuell noch durch Dortmund und macht an verschiedenen Orten des Stadtgebietes halt. Dass die Aktion durchaus erfolgreich ist, zeigt die Zahl der verabreichten Impfdosen, die die Stadt zuletzt mitgeteilt hat.

Bei den ersten 20 Stopps des Impfbusses sind demnach 3869 Dosen verimpft worden. Der Bus hat auf Märkten, Festen und Parkplätzen Halt gemacht.

Warum hält er aber nicht an Teststellen wie an der Kampstraße, vor denen morgens viele Menschen warten? Es ließe sich schließlich vermuten, dass dort der Anteil ungeimpfter Menschen zumindest erhöht sein dürfte. Diese Frage haben wir an die Stadt gestellt.

„Bürgern in dezentralen Quartieren Impfmöglichkeit anbieten“

Die antwortet, dass die mobilen Impfangebote dazu dienen würden, den Bürgern, die „in dezentral gelegenen Quartieren und Stadtteilen leben und eventuell nicht so mobil sind, eine niedrigschwellige Impfmöglichkeit in der Nähe des Wohnortes anzubieten“.

Daher sei es das Ziel, das Stadtgebiet möglichst breit abzudecken, um Menschen zu erreichen, die den Weg ins Impfzentrum „nicht so leicht überbrücken können“.

Am 24. September (Freitag) soll der Bus jedoch an zentraler Stelle halten und von 10 bis 15 Uhr auf dem Vorplatz des Fußball-Museums stehen. Nachfolgende Stationen stehen aktuell noch nicht fest, ein baldiges Ende der Impfbus-Tour sei derzeit aber nicht geplant.

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Als gebürtiger Dortmunder bin ich großer Fan der ehrlich-direkten Ruhrpott-Mentalität. Nach meinem journalistischen Start in der Dortmunder Stadtredaktion, schreibe ich mich gerade als Volontär durch die Redaktionen in der Region.
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Lukas Wittland