In den vergangenen Jahren war die Kleppingstraße kurz vor Weihnachten hell erleuchtet. © Stephan Schütze (Archiv)
Termin, Corona-Regeln und Co.

Was man zum Dortmunder Weihnachtsmarkt 2021 wissen muss

2021 findet der Dortmunder Weihnachtsmarkt trotz Corona statt. Welche Regeln gelten? Wann ist geschlossen? Antworten auf diese und die anderen wichtigsten Fragen gibt es hier.

Die Corona-Pandemie macht hundertprozentige Planungen schwierig – ob der Weihnachtsmarkt 2021 wirklich stattfindet, das wisse man ganz sicher erst am Starttag, sagte Organisator Patrick Arens schon im Oktober.

Stadt Dortmund und Schausteller reagierten mit einer Änderungen ihrer Pläne – statt dem ursprünglichen geplanten 3G gilt nun 2G. Außerdem gibt es jetzt doch eine Maskenpflicht (Details siehe unten).

Ein Überblick: Wann und wo findet der Weihnachtsmarkt statt? Welche Corona-Regeln gelten? Gibt es eine spezielle Tasse? Und was ist mit dem riesigen Tannenbaum?

Wann findet der Markt statt?

Der Markt hat am 18.11. begonnen. Letzter Veranstaltungstag soll der 30.12. sein. Die Aufbauarbeiten starteten bereits viel früher: Am 19.10. wurde der Grundstein für den riesigen Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz gelegt, seit dem 12.11. ist er komplett – der große Engel schwebte per Kran auf die Spitze des Baums.

Welche Corona-Regeln gelten, wie wird kontrolliert?

Man setze auf die 3G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet), sagte Patrick Arens Anfang Oktober. Da lag die Inzidenz in Dortmund noch um die 60. Mit den steigenden Infektionszahlen nahm die Diskussion um die Weihnachtsmärkte aber neu Fahrt auf: 2G oder 3G? Oder ganz absagen, wie es das RKI bereits gefordert hat?

Eine Antwort gab es am 16.11., Stadt und Schausteller verkündeten: Der Dortmunder Weihnachtsmarkt findet unter 2G-Regelung statt. Und das soll auch streng kontrolliert werden – es drohen hohe Bußgelder.

Schausteller-Sprecher Patrick Arens hatte bereits im Vorfeld betont: 2G „schreckt uns nicht ab.“ Auch Günter Wendler, der die große Glühwein-Almhütte auf dem Hansaplatz betreibt, ist zuversichtlich, dass 2G kein Problem für die Schausteller ist.

2G geht dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach nicht weit genug – er hatte sich zuletzt deutlich für die Absage aller Weihnachtsmärkte ausgesprochen. Und den Dortmunder Schausteller-Sprecher damit richtig auf die Palme gebracht: Lauterbach sei „arrogant und von seiner Medienpräsenz besoffen“, so Arens.

Seit dem 25. November (Donnerstag) gilt außerdem eine Maskenpflicht in der City. Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintrittsalter und Personen, die ein ärztliches Attest vorlegen können. Die Pflicht gilt nicht an festen Sitz- oder Stehplätzen von gastronomischen Einrichtungen sowie beim Essen oder Trinken.

Gibt es besondere Weihnachtsmarkt-Tassen?

Ja. Eine erste wurde bereits Mitte September vorgestellt: In einem Wettbewerb hatten Kinder der Fabido-Einrichtungen an einem Wettbewerb für eine „Special-Edition“-Weihnachtstasse teilgenommen – dementsprechend farbenfroh ist das Siegermotiv.

Auch eine reguläre Weihnachtsmarkt-Tasse gibt es – sie wurde am 16.11. vorgestellt. Besonders macht sie vor allem das Material, aus dem sie gefertigt ist: Glas statt Keramik.

Wo findet der Markt statt?

Die Hütten stehen wie vor der Corona-Pandemie – ohne viel größere Abstände oder Umzäunung – auf den bekannten Flächen: Hansaplatz, Alter Markt, Katharinentor, Platz von Netanya, Kleppingstraße und rund um die Reinoldikirche.

Wie sind die Öffnungszeiten?

Montags bis donnerstags hat die „Weihnachtsstadt“, wie der Markt offiziell heißt, von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Freitags und samstags von 10 bis 22 Uhr, sonntags von 12 bis 21 Uhr.

Die Ausnahmen: Am Totensonntag, 21.11., und am 1. Weihnachtstag, 25.12., bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen. An Heiligabend, 24.12., ist der Weihnachtsmarkt von 10 bis 14 Uhr geöffnet – allerdings machen an diesem Tag nicht alle Aussteller ihre Buden auf. Am 2. Weihnachtstag, 26.12., ist von 12 bis 21 Uhr geöffnet.

Was kostet der Glühwein?

Gute Nachrichten für alle Glühwein-Fans – die Preise bleiben stabil. 3 Euro kostet eine Tasse Glühwein, zuzüglich Pfand. Wer mit dem Weihnachtsmarkt-Klassiker nichts anfangen kann: Als Alternative kann man sich ein speziell gebrautes Weihnachtsstadt-Bier schmecken lassen.

Wie viele Schausteller nehmen teil?

Etwa weniger als vor der Pandemie, Arens spricht grob von etwa 10 Prozent weniger: Im Normalfall habe es um die 300 Stände gegeben. 2021 seien es 25 bis 30 weniger.

Über die Autorin
Redakteurin
1983 im Münsterland geboren, seit 2010 im Ruhrpott zuhause und für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Ich liebe es, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und vor allem: zuzuhören.
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Jessica Will