Was Sie über den Weihnachtsmarkt wissen müssen

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Der 20. Riesenbaum, neu dekoriert und in neuem Licht, dazu die Premiere des größten freistehenden Adventskalenders, gleich 28 neue Stände und über 300 insgesamt – Dortmunds Weihnachtsmarkt ist eine Ansammlung von Superlativen. Am Donnerstag öffnen die Buden, wir liefern alle wichtigen Infos.

DORTMUND

, 17.11.2016, 02:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Was Sie über den Weihnachtsmarkt wissen müssen

Der Dortmunder Weihnachtsmarkt.

Wann ist der Weihnachtsmarkt geöffnet?

  • Der Weihnachtsmarkt ist von Donnerstag (17.11.) bis 30. Dezember (Freitag) wie folgt geöffnet:
  • montags bis donnerstags von 10 bis 21 Uhr, freitags und samstags von 10 bis 22 Uhr, sonntags von 12 bis 21 Uhr.
  • Geschlossen bleibt der Markt komplett am Totensonntag (20.11.) und am ersten Weihnachtsfeiertag (25.12.).
  • Heiligabend ist der Weihnachtsmarkt von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
  • Der Sonntag (4.12.) ist in der City verkaufsoffen.

Was ist neu in diesem Jahr?

Gleich 28 Stände sind neu, darunter original Herrnhuter Advents- und Weihnachtssterne. Der Stern gilt als Ursprung aller Weihnachtssterne, zu finden am Stand 114 auf dem Hansaplatz. Vegetarier und Veganer kommen im Schatten des Riesenbaums am Stand 161 auf ihre Kosten. Nach dem Tod des überaus beliebten Gewürzhändlers „Pfeffer-Heinrich“ im vergangenen Jahr, kehrt seine Frau Theresia Quick mit Gewürzen aus aller Welt zurück auf den Reinoldi-Kirchplatz (Stand 344). Am Stand 307 gibt’s ausschließlich Nougat und Marzipan, von Letzterem über 14 Sorten. Iris-Fotografie kommt gerade als Trend auf. Wer dieses unverwechselbare Geschenk sucht, findet die Fotografen am Stand 413 an der Kleppingstraße. 

Was ist an der Petrikirche los? 

Zwischen Petrikirche und Katharinentor sind die Stände, insgesamt acht, fast alle neu, denn gegenüber der Sparkasse an der Kampstraße findet sich der vermutlich weltweit größte, freistehende Adventskalender (wenn es die Leute vom „Guinness-Buch der Rekorde“ auch so sehen), gebastelt aus 30 Seecontainern. Vom 1. bis 23. Dezember wird allabendlich mit einem kleinen Unterhaltungsprogramm (17.30 bis 18.30 Uhr) immer um 18 Uhr ein Türchen geöffnet, hinter dem sich eine gute Tat verbirgt. Dortmunder Firmen sponsern die Container, und das Geld fließt in die Hilfsprojekte des Vereins Kinderlachen.

Ab wann leuchtet der Baum?

Der Weihnachtsbaum bekam ein neues Outfit: Er trägt rote und goldene Kugeln, dazu Leuchtelemente und die vierte Generation von LED-Lämpchen. Ihre jeweils weiß und gelben Fäden flimmern leicht (ab Montag, 21. 11., wenn sie abends erstmals leuchten). Gekrönt werden die zu 39 Meter hoch zusammengesteckten 1700 Rotfichten aus dem Sauerland wieder vom vier Meter hohen Posaunenengel. Und damit ist der 20. Baum exakt so hoch wie seine Vorgänger: 45 Meter.

Gibt es wieder eine Schlager-Weihnacht?

Na klar! Am 8. Dezember, ein Donnerstag, reihen sich von 16.30 bis 21 Uhr Stars und Sternchen das Mikro weiter, darunter The Tremeloes, Johnny Logan, Guildo Horn, Fräulein Menke, Chris Andrews und Sally Carr.

Und sonst so?

Das Kinder-Weihnachtsdorf auf dem Hansaplatz ist vormittags komplett ausgebucht mit Kindergartengruppen und Schulklassen. Unerwartet freie Termine am Nachmittag können direkt im Dorf erfragt werden. Die Gebühr für Basteln und Backen beträgt zwei Euro pro Kind. Montags backt BVB-Maskottchen „Emma“ von 16 bis 18 Uhr mit den Kindern, das Christkind nimmt jeden Tag zwischen 14 und 19 Uhr Wünsche entgegen, und die Stiftung „help an hope“, die benachteiligte Kinder und Jugendliche begleitet, fertigt donnerstags und samstags mit Kindern Buttons an.

Und wie teuer ist der Glühwein? 

Der Preis bleibt mit 2,50 Euro pro Tasse stabil. Also: viel Spaß beim Weihnachtsbummel!

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