Wassermassen fluten vier Stadtbahn-Haltestellen

Starke Regenfälle

Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und eine Tiefgarage unter Wasser: Das Gewitter am Montagabend hat auch die Dortmunder Feuerwehr beschäftigt. Zu 15 Einsätzen musste sie ausrücken. Nach Angaben von DSW21 wurden auch vier Stadtbahn-Haltestellen überschwemmt.

DORTMUND

, 11.08.2015, 10:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aktualisierung 14.19 Uhr:

Seit Montagabend kursierte ein Bild in den sozialen Netzwerken, das eine überflutete Stadtbahnhaltestelle zeigt. Jetzt hat DSW21-Sprecherin Britta Heydenbluth bestätigt, dass es sich dabei um die Haltestelle Westfalenpark gehandelt hat. Offenbar hatte das Wasser während des Gewitters aus den Abflüssen hochgedrückt. "Bei einem so extremen Starkregen wie gestern Abend kann das schon einmal passieren", sagte Heydenbluth. Zu Störungen im Stadtbahnbetrieb sei es jedoch nicht gekommen. Das Wasser war unter anderem auch aus dem Fahrstuhl geströmt, aber "auch der Aufzug funktioniert noch".

Nach eigenen Angaben habe DSW21 die Überschwemmung während des Gewitters nicht bemerkt. Erst am Dienstagmorgen war das Wasser aufgefallen. Ein Großteil sei bereits von alleine abgelaufen gewesen, ein Reinigungstrupp habe die Reste beseitigt, so die Pressesprecherin. Und auch in drei weiteren Stadtbahnhaltestellen bekamen Dortmunder nasse Füße: An der Leopoldstraße, der Karl-Liebknecht-Straße und am Stadthaus hatten Mitarbeiter Hochwasser bemerkt. Mittlerweile sind aber alle Unwetterspuren wieder beseitigt.

Erstmeldung 10.43 Uhr:

15 Einsätze innerhalb von zwei Stunden - das ist die Bilanz des Gewitters am Montagabend. Kurz nach 20 Uhr hatte es angefangen, in Strömen zu regnen, auf die starken Regengüsse folgten Blitz und Donner. Trotzdem waren die Einsätze für Feuerwehrsprecher André Lüddecke "kleinerer Natur". 

Vor allem rückte die Feuerwehr wegen vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen aus. Fünfmal hatte es dabei die Innenstadt-Bezirke erwischt. Doch auch in Vororten wie Lücklemberg, Kley, Berghofen oder Hörde hatten Bürger die Feuerwehr alarmiert. "Wenn wir ankommen, ist das Wasser oftmals schon abgelaufen", so Lüddecke.

30 Zentimeter Wasser standen in der Tiefgarage Hainallee

Am schwersten wirkte sich der Platzregen auf eine Tiefgarage an der Hainallee aus: 600 Quadratmeter standen am Abend plötzlich unter Wasser. Durch 30 Zentimeter hohes Wasser wateten die Einsätzkräfte. Auch an der B54 in Richtung Innenstadt hatte sich in Höhe des Westfalenparks in einer Fahrbahnsenke Wasser gesammelt. Die Polizei verzeichnete keine unwetterbedingten Einsätze.

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