Wasserrohrbruch auf dem Martener Hellweg: Doppelte Umleitung für die Buslinie 480

rnMartener Hellweg

Seit Sonntag (8.9.) ist der Martener Hellweg wegen eines Wasserrohrbruchs gesperrt. Das stellt nicht nur Autofahrer vor Probleme, sondern auch Busfahrer – und die Straßenbauarbeiten dauern.

Marten

, 09.09.2019, 15:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Wasserrohrbruch am Sonntagmorgen (8.9.) hat den Martener Hellweg lahmgelegt. Die Straßen musste in Höhe des Bezirksfriedhofes vollgesperrt werden. Und die Sperrung wird Autofahrer noch ein paar Tage lang ärgern.

„Am Freitag wird der Martener Hellweg (...) wieder frei befahrbar sein“, teilt DEW21-Pressesprecherin Jana-Larissa Marx mit. Unklar sei weiterhin die Ursache des Rohrbruchs. Nicht nur Autofahrer, sondern auch die Busse der DSW21 haben mit der erneuten Umleitung zu kämpfen.

Haltestellen auf manchen Buslinien entfallen

Beispielsweise wurde die Linie 480 aufgrund der Vollsperrung der Schulte-Heuthaus-Straße zuvor über den Martener Hellweg umgeleitet. Jetzt ist auch der dicht. Und das heißt: Die Buslinien 462, 463, 466, 464 und 480 sowie die Nachtexpresslinie NE12 müssen eine großräumige Umleitung über Martener Hellweg, Overhoffstraße, Brennaborstraße und Hauert fahren.

Verlängert das die Fahrtzeit deutlich? „Die 480 hat im Bereich der Umleitungen einige Minuten Verspätung“, teilt DSW21-Pressesprecher Marc Wiegand mit.

In Fahrtrichtung Universität entfallen auf den Linien 462, 466 und NE 12 die Haltestellen „Bünnerhelfstraße“, „Martener Hellweg“, „Planetenfeldstraße“ und „Schieferbank“. An den Kreuzungen Brennaborstraße/Planetenfeldstraße und In der Meile/Martener Hellweg stellt DSW21 Ersatzhaltestellen auf.

Vollsperrung dauert länger als geplant

Sobald der Hellweg wieder freigegeben ist, tritt die ursprüngliche Umleitung wieder in Kraft. Erst wenn die Schulte-Heuthaus-Straße freigegeben ist, können die Busse wieder ihre normale Route fahren. Die dortigen Straßenbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September – und damit rund vier Wochen länger als geplant.

Am 24. Juni war die Baustelle eingerichtet worden. Voraussichtlich zehn Wochen lang sollte sie dauern, so steht es auch jetzt noch auf der Internetseite der DSW21, die auf die Busumleitung hinweist. 24. Juni plus 10 Wochen, das wäre der 2. September gewesen.

Aus dem 2. September ist aber auf der Internetseite inzwischen der 1. Oktober geworden. Schlechte Bodenverhältnisse und die Hitzewochen hatten für eine Verzögerung der Arbeiten gesorgt, wie Stadt-Pressesprecher Christian Schön mitteilt. Der Asphaltbau sei bei diesen Temperaturen nicht möglich gewesen. Auch zum Schutz der Arbeiter hätten die Baumaßnahmen geruht.

Kam es im Berufsverkehr zum Chaos?

Zum Berufsverkehr am Montagmorgen war es rund um den Martener Hellweg trotz der Sperrung ruhig. Dennoch: Den einen oder anderen Autofahrer stellt die Umleitung vor Probleme. „Wir schauen, dass die Straße schnellstmöglich freigegeben wird“, betont Jana-Larissa Marx.

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