Wegen Coronavirus: Dortmunder Rewe-Filiale richtet Lieferservice für die Risikogruppe ein

Coronavirus

Damit kaum oder im besten Fall keine Personen der Corona-Risikogruppe einkaufen gehen müssen, hat eine Dortmunder Rewe-Filiale einen speziellen Lieferservice eingerichtet. So geht‘s.

Marten

, 25.03.2020, 16:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Damit die Risikogruppe nicht einkaufen gehen muss, hat eine Dortmunder Rewe-Filiale extra Lieferzeiten für sie eingerichtet.

Damit die Risikogruppe nicht einkaufen gehen muss, hat eine Dortmunder Rewe-Filiale extra Lieferzeiten für sie eingerichtet. © picture alliance / dpa

Einen Lieferservice für all ihre Kunden bietet die Rewe-Filiale schon lange an. Dienstags und freitags können Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und Getränke aus dem Sortiment des Supermarktes bestellt werden – Rewe-Mitarbeiter bringen sie dann direkt an die Haus- oder Wohnungstür.

Doch in Zeiten des Coronavirus möchte die Filiale Nolte an der Germaniastraße 37 in Marten noch mehr tun. „Zu unseren Kunden zählen viele Senioren“, erklärt Inhaberin Katharina Nolte. „Und wer weiß, wie viele Vorerkrankungen haben oder anderweitig zur Risikogruppe zählen.“

Deshalb gibt es jetzt einen zusätzlichen Lieferservice, den ausschließlich die Risikogruppe nutzen darf. „Wir möchten so erreichen, dass so wenige aus der Gruppe wie möglich raus müssen, um einzukaufen“, sagt Katharina Nolte.

Lieferservice ist an drei Tagen erreichbar

Deshalb gebe es den Service an drei Tagen in der Woche. Montags, mittwochs und donnerstags zwischen 8 und 10 Uhr ist der Rewe in Marten unter Tel. (0231) 961 21 36 für die Personen der Risikogruppe erreichbar.

„Wir möchten unsere Kunden schützen“, sagt Katharina Nolte. „Wenn jemand außerhalb der Zeiten etwas braucht, lässt sich das sicher auch regeln.“

Das Angebot ist kein allgemeines Angebot aller Rewe-Märkte. „Es handelt sich um eine individuelle Entscheidung der Markt-Inhaberin“, sagt ein Sprecher von Rewe Dortmund.

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