Schule und Sport

Weiter Sportunterricht in städtischen Hallen – aber ohne Kontaktsport

Es gibt weiter Sportunterricht an Dortmunds Schulen, wenn auch in eingeschränkter Form. Eine generelle Sperrung von Sporthallen ist aktuell kein Thema - anders als bei den Schwimmbädern.
Wegen „technischer Probleme“ kann das Südbad erst später als andere Bäder öffnen. © Stephan Schütze (A)

Auch an den Schulen ist zuletzt die Zahl der Corona-Infektionen gestiegen. Die Schulverwaltung hat sich deshalb Gedanken über eine Fortsetzung des Sportunterrichtes gemacht und auch eine Sperrung aller Sporthallen in Erwägung gezogen. Ein entsprechender Beschlussvorschlag sollte dem Krisenstab vorgelegt werden.

Auf unsere Nachfrage in der vergangenen Woche, ob der städtische Krisenstab so beschlossen habe, gab es eine Antwort, die zu Missverständnissen führte. Denn der Beschluss ist offensichtlich modifiziert worden.

Beschlossen wurde, dass nach den Vorgaben des Landes keine Kontaktsportarten mehr im Unterricht ausgeübt werden, wie Schuldezernentin Daniela Schneckenburger erklärte. Eine generelle Schließung der Hallen ist damit nicht verbunden – vorausgesetzt, in den Hallen lassen sich die Coronaschutz-Vorgaben etwa zur regelmäßigen Lüftung umsetzen. In einigen Dortmunder Schulen liegt der Sportunterricht in der Halle deshalb tatsächlich auf Eis – aber nicht in allen.

Geschlossen sind bis zum 30. November alle Schwimmbäder – auch für den Schulunterricht. Eine Ausnahme gibt es für prüfungsrelevanten Unterricht, etwa für die Abitur-Jahrgänge, erklärte Daniela Schneckenburger.

Generell sollen die Regelungen „Woche für Woche überprüft werden“, kündigte die Dezernentin an.

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