Weitere Infektionen mit Corona-Mutante in Dortmund nachgewiesen

B.1.1.7

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit einer Mutante des Coronavirus steigt in Dortmund zum Freitag deutlich an. Bekannte Schutzmaßnahmen helfen jedoch weiter.

Dortmund

, 19.02.2021, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Forscher zeigt, wie ein PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus vorbereitet wird.

Ein Forscher zeigt, wie ein PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus vorbereitet wird. © dpa (Symbolbild)

Die Stadtverwaltung meldet am Freitag einen weiteren Anstieg der bisher in Dortmund nachgewiesenen Infektionen mit der Coronavirus-Mutante B.1.1.7. Diese mutierte Variante von SARS-CoV-2 wurde zuerst im Vereinigten Königreich nachgewiesen und ist ansteckender als der sogenannte Wildtyp, die ursprüngliche Form des Virus.

Laut der Mitteilung wurden in Dortmund mit Stand von Freitag (19.2.) insgesamt 38 Infektionsfälle mit einer Mutante des Coronavirus nachgewiesen. Mit Stand Donnerstag waren es noch 27.

Es handelt sich bei diesen Zahlen um keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. In allen Fällen handele es sich um die Mutante B.1.1.7.

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Zuletzt waren Fälle in zwei Dortmunder Kindertagesstätten und vier Fälle im Knappschaftskrankenhaus Dortmund in Brackel bekannt geworden.

Sequenzierung kann mehrere Tage dauern

Um eine Infektion mit einer Mutante nachzuweisen, wird nach einem positiven Test auf das Coronavirus in der Regel das genaue Genom des vorhandenen Erregers im Labor sequenziert. So kann die Mutation, also die Veränderung in der RNA des Virus, nachgewiesen werden. Dieses Verfahren dauert in der Regel jedoch mehrere Tage.

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Gegen eine Ansteckung mit der Mutante helfen im Grundsatz die bekannten Hygieneregeln wie Abstandhalten, Händewaschen und Masketragen. Auch die mRNA-Impfstoffe wirken laut den Herstellern gegen die Mutante B.1.1.7, weil die Mutation eben nur einen Teil der Struktur des Virus verändert.

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