Mit Kreide geschrieben steht „Corona“ auf einem Sarg mit einem Verstorbenen, der an oder mit dem Coronavirus gestorben ist, vor dem Einäscherungsofen eines Krematoriums. © dpa
Coronavirus-Pandemie

Weiterer Corona-Todesfall in Dortmund – Inzidenz weiter auf Rekordhöhe

Die Inzidenz in Dortmund sinkt am Donnerstag nur minimal. Traurige Nachrichten gibt es bei den Todesfällen: Erneut stirbt ein mit Covid-19 infizierter Mensch.

Am Mittwoch war die Inzidenz in Dortmund auf ein neues Rekordhoch geklettert. Davon bewegt sie sich auch am Donnerstag (2.12.) nur minimal weg. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist eine 7-Tage-Inzidenz von 271,9 aus – 0,2 Punkte weniger als am Vortag.

272 Neuinfektionen gab es laut dem Institut am Mittwoch in Dortmund. Damit steigt die Zahl der insgesamt für Dortmund gemeldeten Corona-Infektionen auf über 41.000. Erst am Samstag war die symbolische 40.000er-Marke erreicht worden.

Weiterer Corona-Todesfall

Leider steigt auch die Zahl der Corona-Todesfälle in Dortmund am Donnerstag weiter an: Das RKI meldet einen weiteren Corona-Todesfall. Laut der Dortmunder Stadtverwaltung handelt es sich um einen 63-Jährigen, der ursächlich an Covid-19 gestorben ist.

Insgesamt sind damit 434 Personen in Dortmund im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die meisten der Todesfälle verzeichnet das Landesamt für Gesundheit NRW in der Gruppe der 80 bis 89-Jährigen: Hier sind es bislang insgesamt 169 Fälle. Dahinter folgen die Altersgruppen 90 und älter (92 Todesfälle) und 70 bis 79 (81 Todesfälle).

Es gibt jedoch auch deutlich jüngere Covid-19-Tote in Dortmund: Mitte September war eine 23 Jahre alte Frau ursächlich an Corona gestorben. Auch schwangere Frauen waren bereits unter den Todesopfern.

Im Vergleich zu anderen Regionen und Städten gibt es in Dortmund auf die Einwohnerzahl gerechnet aber sehr wenige Tote.

Es drohen wieder härtere Corona-Maßnahmen

In Dortmunds Krankenhäusern werden laut der Stadtverwaltung am Donnerstag 59 Personen mit nachgewiesener Corona-Infektion behandeln. Das DIVI-Intensivregister erfasst für die Dortmunder Hospitäler 18 Covid-Patienten auf Intensivstationen, davon werden 12 invasiv beatmet. 19 Intensivbetten stehen demnach noch zur Verfügung.

Da die Entwicklung der Corona-Lage bundes- und landesweit aber alarmierend ist, beraten Bund und Länder am Donnerstag über Schritte, um die Pandemie wieder auszubremsen.

Überlegungen gibt es unter anderem zu 2G in Geschäften. Der Dortmunder Einzelhandel läuft dagegen Sturm – und hat etliches zu kritisieren. Auch die Inhaber von Clubs und Diskotheken in Dortmund müssen sich auf eine Schließung ihrer Betriebe auf unbestimmte Zeit einstellen. Das löst auf der einen Seite Angst aus, könnte andererseits aber auch eine Erleichterung sein.

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