Weltkriegsbombe im Bereich der Westfalenhütte entschärft

Blindgänger

Am Mittwochabend haben Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Dortmund eine 250-Kilo-Bombe entschärft. Nur bekam davon kaum jemand etwas mit.

Dortmund

, 16.09.2020, 21:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Normalerweise erregen Bombenentschärfungen in Dortmund eine gewisse Aufmerksamkeit. Manchmal sehr viel, wie bei der Evakuierung im Klinikviertel Anfang des Jahres, in der Regel aber etwas weniger. Am Mittwochabend gab es in Dortmund eine Bombenentschärfung, die beinahe völlig unter dem Radar verlief.

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Am Nachmittag wurden zunächst im Dortmunder Westen zwei Weltkriegsgranaten entschärft, die bei Säuberungsarbeiten der EDG gefunden worden waren. Dafür war auch die A45 an zwei Autobahnkreuzen zeitweise gesperrt.

Gegen 19 Uhr reichte die Stadt Dortmund dann über Twitter noch eine weitere Info nach: „Gerade wurde noch eine britische 250kg-Weltkriegsbombe entschärft.“

Öffentlichkeit war nicht betroffen

Die Bombe sei bei Sondierungen im Bereich der Westfalenhütte entdeckt worden, schreibt die Stadt weiter. Und auch der Bombenentschärfer der Bezirksregierung wird namentlich erwähnt.

Auf dem Gelände der Westfalenhütte wurden auch in der Vergangenheit bei Bauarbeiten Blindgänger gefunden. Waren dabei auch Straßen und Anwohner betroffen, meldete die Stadt im Tweet zu der Bombe vom Mittwoch: „Keine Evakuierung, keine Sperrung, keine Komplikationen“.

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