Weltpolitik wird in Dortmund gemacht

Model-United-Nations

Ihre Themen sind globale Erwärmung, Staatsverschuldung, nukleare Abrüstung und Umweltverschmutzung. Rund 100 Gymnasiasten aus ganz Deutschland und darüber hinaus schlüpfen noch bis zum Sonntag in die Rollen internationaler Politiker.

DORTMUND

von Von Eike Risto

, 27.01.2011, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Verlaufe der Eröffnungszeremonie hatten die Vertreter aller "Nationen" erstmals Gelegenheit, sich vor dem Plenum zu präsentieren. Viele nutzten dies, um direkt mit politischen Zielen in das Planspiel einzusteigen.

Im Verlaufe der Eröffnungszeremonie hatten die Vertreter aller "Nationen" erstmals Gelegenheit, sich vor dem Plenum zu präsentieren. Viele nutzten dies, um direkt mit politischen Zielen in das Planspiel einzusteigen.

Verkehrssprache der Konferenz, bei der die Schüler in die Rollen internationaler Delegierter schlüpfen und die Interessen und Ziele „ihrer“ Nation in den Arbeitsgruppen und im Plenum vertreten sollen, ist Englisch. Organisiert wurde das Planspiel von zahlreichen Schülern und Lehrern des Leibniz-Gymnasiums. Elina Fligg hat die Rolle der Konferenzmanagerin übernommen. Ein ganzes Jahr lang hat die Zwölftklässlerin täglich etwa eineinhalb Stunden ihrer Freizeit in die Organisation der Konferenz investiert. „Es macht richtig Spaß, aber natürlich ist auch viel Stress dabei.“ Nun hofft sie, dass die Konferenz in den kommenden Jahren regelmäßig in Dortmund stattfinden kann.

Weitere Konferenzen gibt es bereits in Stuttgart, Kiel und Hamburg. Die Abschlussveranstaltung findet am Sonntag (30.1.), um 12.30 Uhr im Dortmunder Ratssaal statt. Dann sollen auch die Ergebnisse des Planspiels präsentiert werden.  

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