Weniger Asylbewerber aus dem Kosovo

Erstaufnahme in Hacheney

Der Flüchtlingsstrom aus dem Kosovo ist abgeebbt: "Es reisen nicht mehr so viele aus", sagte Rechtsdezernentin Diane Jägers. Waren es vor einer Woche noch 827 Neuzugänge in Hacheney, zählte die Stadt am Montag noch 450. Das ist für die Erstaufnahmeeinrichtung aber immer noch zu viel.

HACHENEY

, 17.02.2015, 18:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ob die angekündigte Verkürzung der Verfahren von Asylbewerbern aus dem Kosovo österreichische und deutsche Diplomatie war, oder ob sich die 99-prozentige Ablehnung in der südosteuropäischen Republik herumgesprochen hat – Rechtsdezernentin Diane Jägers wusste es nicht zu sagen. Doch es kommen immer weniger Flüchtlinge aus dem Kosovo.

Reaktion aus Düsseldorf

350 Plätze hat die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (AEA) in Hacheney zur Verfügung, zu wenige für die immer noch hohe Nachfrage. Auf den Alarmruf der Stadt nach Düsseldorf gab es lange - drei Jahre - keine Reaktion. Jetzt sei der Ruf doch erhört worden, sagte Jägers.

Plötzlich wurde schnell reagiert: In einer konzentrierten Aktion hat das Land in wenigen Tagen mehr als 2000 Ausweichplätze gefunden. So hatte ab Donnerstag jeder in Hacheney ein Bett. Und: Das Land akzeptierte, dass fünf oder sechs Erstaufnahmeeinrichtungen benötigt werden und hat selbst Standorte benannt.

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