Wer aus der Stadtspitze was nutzt und wie viel

Dienstwagen

DORTMUND Ulla Schmidts Dienstwagen-Affäre? Darüber kann das politische Dortmund nur müde lächeln. Alles kalter Kaffee, kennen wir schon von Schuldezernentin Waltraud Bonekamp. Seitdem gibt es neue Regelungen. Wer wie was fährt - hier eine Auflistung.

von Von Jörg Heckenkamp

, 31.07.2009, 06:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seitdem gilt: OB, die beiden Bürgermeister, die Dezernenten sowie der Chef der Wirtschaftsförderung dürfen ihre Dienstwagen privat nutzen. Auch im Urlaub. Wer das will, muss pauschal 240 /Monat zahlen. Zudem ist der Geldwerte-Vorteil der Privatnutzung zu versteuern. Wer seinen noblen Dienstwagen mit in den Urlaub nimmt, muss alle Kosten (Tanken, Waschen) selbst tragen.

Wer hat den Antrag auf private Nutzung seines Dienstwagens gestellt?

Es sind: OB Gerd Langemeyer, die Bürgermeister Adolf Miksch und Birgit Jörder, Kämmerin Christiane Uthemann, Kulturdezernent Jörg Stüdemann und Sozialdezernent Siegfried Pogadl.

Wer darf was fahren? Dem OB steht ein Benz der S-Klasse (Neupreis ab 73.000 ) zu, den er auch fährt. Bürgermeister und Dezernent dürfen sich in E-Klasse-Daimler (ab ca. 42.000 ) bzw. vergleichbaren Karossen (Audi A6 oder 5er-BMW) bewegen.

  • Gerd Langemeyer (Oberbürgermeister): S-Klasse
  • Adolf Miksch (Bürgermeister): Audi A6
  • Birgit Jörder (Bürgermeisterin): Audi A6
  • Christiane Uthemann (Kämmerin): BMW 5er
  • Jörg Stüdemann (Kulturdezernent): E-Klasse
  • Siegfried Pogadl (Sozialdezernent): Audi A6
  • Ullrich Sierau (Stadtdirektor): E-Klasse
  • Wilhelm Steitz (Umweltdezernent): E-Klasse
  • Waltraud Bonekamp (Schuldezernentin): E-Klasse
  • Udo Mager (Chef der Wirtschaftsförderung): 5er-BMW

Derzeit stehen übrigens alle Dienstwagen in Dortmund, bis auf den von Christiane Uthemann, die damit innerhalb von Deutschland Urlaub macht.

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