"Westend-Festival" startet mit brachialem Auftakt

Freizeitzentrum West

Lautstark und druckvoll ist am Donnerstagabend im FZW das viertägige "Westend-Festival" gestartet. Gleich mehrere Generationen - von blutjungen Newcomern bis hin zu Veteranen der Musikszene - hatte das Musik-Magazin "Visions" als Veranstalter des Festivals zum Auftakt eingeladen.

DORTMUND

von Von Dietmar Stahlschmidt

, 28.10.2011, 12:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim "Hardcore-Abend" mit dabei waren die junge Formation „Cannoneer“ aus Fröndenberg, die niederländische Band „All For Nothing“, die amerikanische Progressive-Band „Shai Hulud“ aus Florida und als Top-Act „Sick Of It All“ aus New York.

Gerade letztere haben nach 25 Jahren Bühnenpräsenz ganz offensichtlich weder Fans noch musikalische Raffinesse verloren. Unter den knapp 500 Besuchern waren viele Fans aus den Anfängen der New Yorker Band. "Sick Of It All" sorgten mit krachenden Sounds für einen musikalischen Ausnahmezustand. Frontmann Lou Koller verwandelte den Auftritt in eine mitreißende, schweiztreibende Live-Show zwischen Old-School-Elementen, Punk und Hardcore.

Die Fans ließen sich schon von den Vorbands massenweise zum Tanzen animieren. Von Band zu Band zappelten immer mehr Harcore-Jünger zur Musik. Alle Künstler boten eine dem Genre entsprechende Mischung aus "Shouter"-Gesang, brachialen Arrangements und mit wenig Harmonien belegten Sets.Die nächsten Festival-Tage werden teils ruhiger, teils rockiger und sicherlich melodischer als der harte Auftakt. Die zweite Festival-Runde startet am Freitagabend um 20 Uhr mit "Thees Uhlmann & Band", "Kraftklub" und "Imaginary Cities", die an diesem Abend die Musikstile Indie, Crossover, Indie-Rock und Hip-Hop verbinden werden.   Einlass ist ab 19 Uhr.  

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