Westfälische Flughäfen sollen kooperieren

DORTMUND Der Dortmunder Flughafen soll raus aus den Schulden. Aber wie? Wie wär's mit einer Zusammenarbeit mit Münster/Osnabrück und Paderborn/Lippstadt?

von Von Achim Roggendorf

, 17.06.2009, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ohne Billigflieger läuft am Dortmunder Flughafen gar nichts mehr.

Ohne Billigflieger läuft am Dortmunder Flughafen gar nichts mehr.

Den Ausbauwünschen von Dortmunds Flughafenchef Markus Bunk steht  Faulenbach da Costa skeptisch gegenüber. "Finger weg!“, rät er. Denn: „Wer soll das bezahlen?“ Schon jetzt sei der Airport beim Schulden machen spitze. Trotzdem wollen die Flughafenbetreiber investieren. Zunächst 72 Millionen Euro. In den „Entwicklungsschritt 2010“ (Fliegen bis Mitternacht und 2300-Meter-Piste), eine abgespeckte Version des „Masterplans 2020“. Doch Faulenbach da Costa warnte: „Diese Kosten lassen sich nicht mehr refinanzieren.“ Zumindest nicht, wenn man weiter am Tropf der Billigflieger hänge. So ein Geschäftsmodell treibe „das Flughafen-Defizit in die Höhe“. Daran würden auch steigende Passagierzahlen nichts ändern.

Neben einer Verlängerung der Start- und Landebahn macht auch eine Ausweitung der Betriebszeiten für Faulenbach da Costa wenig Sinn, da nicht notwendig. Zudem müsste dafür zusätzliches Personal eingestellt werden. Deshalb sei es besser, „um 22 Uhr das Licht auszumachen und erst um 6 Uhr wieder anzuknipsen“.

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