Westfalenhütte: Bürger erfahren Details

08.01.2008, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Scharnhorst Die Entwicklung des Westfalenhütten-Geländes ist Thema einer Bürgerinformations-Veranstaltung am Mittwoch (16. 1.) um 18.30 Uhr im Saal der evangelischen Auferstehungskirche an der Friedrich-Hölscher-Straße 393. Mitarbeiter des beauftragten Architekturbüros sowie Vertreter der Planungsverwaltung stehen für Erläuterungen und Fragen zur Verfügung.

Die Westfalenhütte hat über mehrere Jahrzehnte das Bild und das Leben in der Stadt geprägt. Die Restrukturierung des mit rund 470 ha größten Industrieareals in Dortmund soll dazu beitragen, ein großes, citynahes Gelände wieder in die Stadtstruktur zu integrieren.

Nach Aufgabe eines Großteils der industriellen Produktion (Kohle und Stahl) auf der Westfalenhütte im Jahr 2001 hat die Stadt gemeinsam mit den Flächeneigentümern die Entwicklung des neuen Standorts begonnen. Erste Schritte waren ein städtebaulicher Wettbewerb und die Erarbeitung einer Rahmenplanung. Ziel ist es, eine behutsame Erweiterung des Borsigplatzviertels über attraktives Wohnen und neue Forschungseinrichtungen zu erreichen und diese Nutzungen über großzügige Grünbereiche räumlich übergreifend zu vernetzen.

Außerdem stehen die Sicherung der hoch qualifizierten Arbeitsplätze in der Stahlindustrie und die Schaffung neuer Flächenangebote - insbesondere für die Logistikbranche - im Fokus des Interesses.

Nach den politischen Beschlüssen im Frühjahr 2008 soll mit den ersten Maßnahmen zur Ergänzung des Verkehrsnetzes (z.B. Nordspange zur Entlastung der Nordstadt) bereits ab 2010 begonnen werden.

Über die Ergebnisse der erarbeiteten Rahmenplanung und das weitere Vorgehen bekommen interessierte Bürger am Mittwochabend weitere Informationen.

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