Wie beurteilen Sie Dortmunds Bahnhöfe?

Stationsbericht

Graffiti, Graffiti und noch einmal Graffiti: Das sind die Hauptkritikpunkte an Dortmunds Bahnhöfen. Das geht aus dem Stationsbericht 2014 des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) hervor, der jetzt veröffentlicht worden ist. Doch stimmen diese Bewertungen? Helfen Sie uns!

DORTMUND

, 09.03.2015, 02:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Graffiti - wie hier am S-Bahnhof Lütgendortmund - sind das größte Problem für Dortmunds Bahnhöfe.

Graffiti - wie hier am S-Bahnhof Lütgendortmund - sind das größte Problem für Dortmunds Bahnhöfe.

19 statt elf Stationen im Jahr 2013 erhielten danach das Urteil "noch akzeptabel". Die als "akzeptabel" bewerteten Bahnhöfe haben sich in dieser Zeit von 22 auf 14 verringert. "Nicht akzeptabel" sind nach wie vor elf Stationen. Dieses Ergebnis bewegt sich gegen den landesweiten Trend, wo sich das Erscheinungsbild der Bahnhöfe gegenüber 2013 verbessert hat.

Barrierefreiheit spielt keine Rolle

Allerdings flossen die Graffiti-Beschmierungen sehr stark in die Bewertung ein. Beispiel dafür ist der Bahnhof in Sölde: Obwohl der Bahnsteig nur über steile Treppen und eine dunkle Unterführung zu erreichen ist, bekam er eine grüne Bewertung - im Gegensatz zum Haltepunkt Möllerbrücke, der barrierefrei ausgestattet ist und eine schlechte Bewertung erhielt.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Bilder vom Bahnhof Lütgendortmund

WhatsApp-User Stefan schickte uns diese Bilder samt ZUstandsbeschreibung vom Bahnhof lütgendortmund.
11.03.2015
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"Die linke Rolltreppe, die eigentlich nach oben führen soll, ist so gut wie immer kaputt. Und dass man die Rolltreppe nach unten nehmen kann, ist auch nicht immer der Fall."© Foto: WA-Nutzer Stefan
WA-Nutzer Stefan:: "Die Decke hat auch schon bessere Zeiten gehabt."© Foto: WA-Nutzer Stefan
WA-Nutzer Stefan: "Die Fliesen sind schon völlig hinüber vom ganzen Urin und grade am Wochenende riecht es extrem."© Foto: WA-Nutzer Stefan
"Der Eingang sieht noch harmlos aus."© Foto: WA-Nutzer Stefan
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Kampf gegen Windmühlen

Bahnhofsmanager Jörg Seelmeyer erklärt, Graffiti-Schmierereien seinen immer nur eine Momentaufnahme. Die Bahn lasse sie umgehend entfernen, sobald sie irgendwo auftreten. Allerdings sei das ein Kampf gegen Windmühlen. 1,5 Millionen Euro gebe die Bahn im Jahr dafür aus. Für viele andere nötige Sanierungen gelte leider: "Finanzierung nicht gesichert". Das habe auch immer etwas mit Fördermitteln zu tun. 

Dortmunds Bahnhöfe auf einen Blick:

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Bahnhof? Schreiben Sie uns und schicken Sie ein Foto!

Sie können das Bild entweder per Mail schicken an onlineteam@mdhl.de, über das unten stehende Formular hochladen oder vom Handy direkt per Whatsapp an die Redaktion schicken unter Tel. 0157/55247543. Bitte vergessen Sie nicht, den Namen des Bahnhofs und Ihren eigenen Namen dazuzuschreiben.  

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